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09:54 27.04.2009
Gilt auch für die Kleinen: Die Helme sollten auf keinen Fall irgendwo am Kopf drücken. Quelle: ddp
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Das teilte der ADAC am Montag in München mit. Dabei habe sich auch gezeigt, dass Radfahrer nicht unbedingt tief in den Geldbeutel greifen müssten, um gut gesichert auf Straßen und Radwegen zu fahren. So habe das günstigste Modell im Test lediglich 20 Euro gekostet und mit der Gesamtnote 2,2 abgeschnitten.

Nachholbedarf sieht der Automobilclub jedoch noch bei Lichtreflektoren an den Helmen, die dafür sorgen sollen, dass Radfahrer nachts besser von Autofahrern gesehen werden können. Fast alle Helme verfügten über keine oder nur wenige Reflektoren.

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Aufgrund der geringen Qualitätsunterschiede rät der ADAC Verbrauchern beim Kauf von Fahrradhelmen darauf zu achten, dass die Helme möglichst gut auf dem Kopf sitzen. Erst bei hoher Passgenauigkeit böten die Helme maximalen Schutz. Die Helme sollten laut ADAC auf keinen Fall irgendwo am Kopf drücken.

Empfehlenswert sei deswegen, die Kopfschützer im Geschäft möglichst lang Probe zu tragen. Daneben sollten sich die Helme gut der Kopfform anpassen und über Trageriemen feste Einstellmöglichkeiten bieten. Schließlich seien für den Tragekomfort auch ausreichende Luftöffnungen wichtig.

Die beste Note im Test erhielt laut ADAC mit 1,8 das Modell Daimor Road von Casco. Am schlechtesten Schnitt demnach der Scott Karma mit 2,6 ab, was dem Urteil „befriedigend“ entspricht.

afp