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16:00 15.11.2018
Bei Tresoren zählt der Widerstandsgrad. Quelle: BURG-WÄCHTER
Hannover

Um sich vor einem Einbruch zu schützen, sollte man die Einbrecher ärgern. Je schwerer man ihnen den Zugriff auf Wertsachen macht, desto eher geben sie auf. Tresore lassen sich zwar auch aufbrechen, aber oftmals rauben sie Einbrechern entscheidende Minuten – und die Kriminellen lassen die Finger davon.

Ein Tresor zu Hause komme für Wertsachen infrage, die öfter gebraucht werden, rät die Polizei. Welcher Tresor geeignet ist, hängt von Umfang und Wert des zu schützenden Guts ab sowie von der individuellen Wohnsituation. Ohne ausführliche Beratung sollte man keinen Tresor kaufen, sonst riskiert man, dass der Inhalt nicht oder nicht ausreichend versichert ist.

Bei Tresoren auf Zertifizierung achten

Tresore lassen sich in Widerstandsgrade einteilen. Sie geben darüber Auskunft, wie stark sie Aufbruchversuchen standhalten. Das reicht vom einwandigen Schrank ohne Zertifizierung, der nur vor dem raschen Zugriff schützt, bis hin zum hochwertigen zertifizierten Wetterschutzschrank, der Millionenwerte sicher aufbewahren kann. Zertifizierungen erkennt man zum Beispiel am Gütesiegel des Sicherheitsdienstleisters VdS. Sie können aber auch von anderen Institutionen stammen, etwa von der European Fire and Security Group. Meist sind die Zertifizierungen auf einer Plakette auf der Türinnenseite zu finden

Je höher der Widerstandsgrad des Tresors ist, umso höher lässt sich der Inhalt versichern. Beispielsweise sind beim Widerstandsgrad N nach VdS-Zertifizierung Gegenstände bis zu einem Wert von 40 000 Euro versichert, beim Widerstandsgrad 2 bis zu 100 000 Euro. In jedem Fall sollte man sich bei seiner Hausratversicherung erkundigen, welcher Tresor infrage kommt. Denn bei den genannten Versicherungssummen handelt es sich nur um Richtwerte. Es kommt vor, dass eine Versicherung einen Tresor akzeptiert und eine andere nicht.

Diebe nehmen ungesicherte Tresore mit

Ein Tresor ist auch kein hundertprozentiger Schutz vor Diebstahl. Alles, was man bauen kann, lässt sich auch wieder auseinanderbauen. Dennoch gibt es Modelle, die weniger leicht zu knacken oder gar mitzunehmen sind als andere. Stiftung Warentest hat zehn kleine Heim- und Möbeltresore im Wert von 70 bis 400 Euro geprüft. Sie werden als Sicherheitsschrank bezeichnet. Zwei Gruppen kamen auf den Prüfstand: Tresore mit und ohne Sicherheitsstufe. Sechs Tresore trugen das Label S 2 nach der europäischen Norm DIN EN 14450. Im Test schnitten immerhin vier „gut“ ab, einer „befriedigend“. Stahlblechtresore ohne das Sicherheitslabel waren hingegen alle „mangelhaft“.

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Entscheidend für die Qualität der Safes ist die Konstruktion. Die aufbruchsicheren Tresore wogen 27 bis 56 Kilogramm, die leicht zu knackenden brachten gerade mal neun Kilo auf die Waage. Die widerstandsfähigen Modelle hatten einen zweischaligen Wandaufbau sowie stabile Türen. Wer den Tresor nur in den Schrank stellt, macht es Dieben leicht. Sie nehmen das Behältnis mit und öffnen es an einem sicheren Ort. Ein fest an zwei Seiten im Boden oder an der Rückwand verankerter Tresor erschwert hingegen den Abbau. Allerdings sind laut Testbericht die Montageanleitungen der Anbieter häufig ungenügend. Bei zertifizierten Modellen muss zwingend das mitgelieferte Material verwendet werden. Auch die Vorgaben zum Befestigungsgrund sind zu beachten. Als stabil gelten Ziegel- und Betonwände. Am besten ist es, den Tresor von einem Fachmann montieren zu lassen. Das Testsiegermodell Combiline CL 20 E von Burg-Wächter schnitt bei der Montage mit „befriedigend“ ab. Nur mit schwerem Werkzeug und nach längerer Zeit ließ sich der Tresor aus der Verankerung lösen. Der Widerstand gegen Aufbruch wurde mit „sehr gut“ benotet, ebenso wie die Tresore von Atlas, Rheinland und Rottner. Bei Werten jenseits von 30 000 Euro bieten Wertschutzschränke mit zertifizierter Widerstandsangabe besseren Schutz als Heim- und Möbeltresore.

Den kompletten Bericht finden Sie auf test.de (kostenpflichtig).

Von RND

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