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Wissen Hoovering: Darum sollten Sie Ihre(n) Ex loslassen
Nachrichten Wissen Hoovering: Darum sollten Sie Ihre(n) Ex loslassen
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08:45 30.10.2019
Trennungen sind nie leicht. Man sollte sie jedoch akzeptieren, um ein krankhaftes Festkrallen zu vermeiden. Quelle: S. Hermann & F. Richter/Pixabay
Hannover

„Es ist aus!“ – ein Satz, der recht deutlich eine Beziehung beendet. Trotzdem kommt es manchmal vor, dass der abservierte Partner die Entscheidung nicht akzeptieren will. Im schlimmsten Fall kommt es dazu, dass diese Entscheidung untergraben, gar sabotiert wird. Das nennt man heutzutage Hoovering – zu Deutsch: „festsaugen“. Der Begriff stammt von dem amerikanischen Umgangswort für staubsaugen, das wiederum auf der populären Staubsaugermarke Hoover basiert und im Laufe der Zeit seine neue Bedeutung erhalten hat. Gerade von narzisstischen Persönlichkeiten wird diese Taktik angewendet – nicht immer bewusst missbräuchlich.

Hoovering kann zum Stalking gehören

Ob bewusst oder unbewusst angewendet, kann Hoovering bei den Opfern tatsächlich einen erheblichen emotionalen Schaden hinterlassen. Betroffene werden daran gehindert, die alte Beziehung hinter sich zu lassen und eine neue einzugehen, die mitunter gesünder wäre. Läuft Hoovering wissentlich ab, kann es zum Stalking, der zermürbenden Jagd nach Liebe, gezählt werden. In dem Fall will der Täter Macht auf sein Opfer ausüben und sucht immer wieder den Kontakt. Es kann auch vorkommen, dass Unterstützung von Freunden des Ex-Partners gesucht wird, um diese auf eine Seite zu ziehen.

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Krankhafte Verhaltensweisen erkennen

Laut Psychologen ist Hoovering kein Zeichen von großer Liebe, sondern eine Variante der Verlustangst – der Angst vor einer endgültigen Trennung. Gewisse Verhaltensweisen kommen in vielen Trennungsphasen von Paaren vor, deshalb ist Hoovering nicht immer leicht zu erkennen. Wer das Gefühl hat, der Partner saugt sich fest und verschließt die Augen völlig vor der Realität, sollte aufmerksam sein – Gleiches gilt, wenn man ein solches Verhalten bei sich selbst wahrnimmt. In jedem Fall raten Experten dazu, wenn es ausartet, sich professionelle Hilfe zu holen – beispielsweise bei einem Mediator. Am Anfang ist es ratsam, standhaft zu bleiben, gerade wenn man merkt, der Ex untergräbt die Entscheidung der Trennung.

Hoovering verhindern – Trennung akzeptieren

Um selber gar nicht erst in Hoovering-Verhaltensweisen zu rutschen, sollte man lernen, dass es oft nichts bringt, dem Ex nachzutrauern und diesen zurückgewinnen zu wollen. Jede Trennung hat ihre Gründe. Man muss sich darüber im Klaren werden, dass ein zweiter Anlauf meist nur alte Probleme hervorbringt. Hat man beispielsweise sexuell oder intellektuell nicht zusammengepasst, wird sich daran auch nichts ändern. Untersuchungen belegen, dass viele Menschen nach einer Trennung Angst vor dem Alleinsein haben und glauben, sie würden keinen neuen Partner finden. Dieser Irrglaube ist normal, sollte aber bekämpft werden.

Liebeskummer bearbeiten, um neu zu lieben

Zudem sollte man eine Trennung nicht unterschätzen. Wie der Kreuzbandriss für das Knie, ist eine Trennung die schlimmste Verletzung für eine Beziehung. Oftmals endet sie mit Kränkung und Zurückweisung – das hinterlässt Spuren. Daran sollte man denken, wenn man versuchen möchte, den Ex zurückzuerobern. Außerdem ist es enorm wichtig, sich frei zu machen für Neues. Psychologen sind der Meinung, dass Menschen, die ihren Liebeskummer ausgiebig bearbeiten, schneller und nachhaltiger mit einer Trennung fertig werden. So wäre der Weg zurück zum Ex ein Rückschritt, der einen davon abhalten könnte, offen zu sein für eine neue Liebe.

Von David Sander/RND

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