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Wissen Audi siegt in der ADAC-Pannenstatistik
Nachrichten Wissen Audi siegt in der ADAC-Pannenstatistik
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17:40 16.04.2009
Französische Autos belegen in Statistik letzte Plätz. Quelle: Christian Elsner
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Das ist die Quintessenz der ADAC-Pannenstatistik, die der Autoclub am Donnerstag in München vorstellte.

Die pannensicherste Marke ist nach ADAC-Erkenntnissen Audi, die mit den Modellen A2, A3 und A6 gleich in drei Klassen Maßstäbe für Zuverlässigkeit setzt. In der Mittelklasse behauptet sich die Mercedes C-Klasse knapp gegen den Audi A4. Für Pannensicherheit in der Sportwagen/Cabrio- und Geländewagen-Klasse sorgt BMW mit dem 3er Cabrio/Coupé und dem X3, bei den großen Vans der VW Sharan. Die japanischen Hersteller, die vor Jahren die Autos mit der größten Zuverlässigkeit produzierten, liegen derzeit im Mittelfeld, mit Ausnahme des Toyota Aygo, der in der kleinen Klasse fast so pannensicher ist wie der Audi A2. Der Citroën C4 verzeichnet in der Klasse der kleinen Vans die wenigsten Störungen.

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Für das aktuelle ADAC-Ranking wurden 2,5 Millionen von 3,7 Millionen Pannen ausgewertet. In dieser Studie, die auch Bestandteil der clubeigenen Markenuntersuchung AutomarxX ist, werden die ein- bis sechsjährigen Autos berücksichtigt, die in mindestens drei aufeinanderfolgenden Jahren im Wesentlichen unverändert gebaut und in einem Jahr mindestens 10 000 Mal neu zugelassen wurden.

Beispielsweise Ford und Opel hätten große Probleme mit der Zuverlässigkeit, erklärte ADAC-Sprecher Maximilian Maurer. Bei den ausländischen Marken hätten Peugeot - meiste Pannen in der unteren Mittelklasse und bei den Sportwagen - sowie Renault - häufigste Pannen in einem Modelljahr - am schlechtesten abgeschnitten. Die zuverlässigsten Importfahrzeuge kämen von Toyota. Der japanische Hersteller habe das zweitbeste Ergebnis in der kleinen Klasse erreicht.

Ford stellt laut ADAC mit den Modellen Ka, Mondeo, S-Max und Transit in vier Klassen die Fahrzeuge mit den meisten Störungen. „Meist geht es dabei um Probleme mit streikenden Wegfahrsperren oder Fehlern im Motormanagement“, erläuterte Maurer. Der Opel Signum sei in der oberen Mittelklasse/Oberklasse der Unzuverlässigste. Absolut die meisten Pannen seien beim Renault Mégane, Baujahr 2003, aufgetreten.

Häufigste Pannenursachen mit ungefähr 40 Prozent sind eine defekte Batterie und Probleme mit der Fahrzeugelektrik. Gegenüber 2007 kam es bei den Batterieausfällen zu einer Steigerung von vier Prozent. „Offensichtlich sind die Stromspender den vielen Verbrauchern im Auto nicht mehr gewachsen“, erklärte Maurer.

ddp

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