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Wissen Asthma und Co.: Pflegegrad für schwer allergische Kinder
Nachrichten Wissen Asthma und Co.: Pflegegrad für schwer allergische Kinder
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12:48 19.10.2019
Werden bei Kindern, etwa mit einem Prick-Test auf der Haut, schwere Allergien festgestellt, so kann Pflege beantragt werden. Quelle: Picture-Alliance
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Mönchengladbach

Kinder mit schweren Allergien brauchen besonders viel Aufmerksamkeit. Eltern können dabei eventuell Unterstützung bekommen, wenn sie für das Kind einen Pflegegrad beantragen. Darauf weist der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) hin.

Entscheidend für die Einstufung ist, wie viel Mehraufwand die Betreuung und Versorgung des Kindes im Vergleich zu einem gesunden Kind gleichen Alters verursacht: Müssen die Eltern ihm regelmäßig Medikamente geben oder häufiger mit ihm zum Arzt? Ist das Kind selbstständig mobil, kann es sich selbst versorgen und mit anderen kommunizieren?

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Den Antrag auf Pflegegrad stellen Eltern bei der zuständigen Krankenkasse, die dann den Medizinischen Dienst (MDK) zur Beobachtung vorbeischickt. Pflegegeld erhalten Eltern erst, wenn das Kind mindestens Pflegegrad 2 von maximal 5 hat. Bei Pflegegrad 1 haben Eltern aber immerhin Anspruch auf eine sogenannte Entlastungsleistung – zum Beispiel in Form einer Haushaltshilfe.

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