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Wirtschaft Weniger Datendiebstahl an Geldautomaten
Nachrichten Wirtschaft Weniger Datendiebstahl an Geldautomaten
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07:35 14.12.2018
Der Datenklau an Geldautomaten in Deutschland hat in diesem Jahr wieder abgenommen. Quelle: Fredrik von Erichsen/dpa
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Stuttgart

Der Datenklau an Geldautomaten in Deutschland hat in diesem Jahr wieder rapide abgenommen. In den elf Monaten bis einschließlich November 2018 manipulierten Kriminelle 428 Mal Geldautomaten, um Kartendaten und Geheimnummer (PIN) von Bankkunden auszuspähen. Im Vorjahreszeitraum hatte Euro Kartensysteme 476 solcher „Skimming“-Fälle gezählt, im Gesamtjahr 2017 waren es 499. Dabei können einige Automaten mehrfach angegriffen worden sein.

Den Bruttoschaden durch „Skimming“ im laufenden Jahr bezifferten die Frankfurter Experten bis einschließlich November auf rund 1,34 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch knapp 2,1 Millionen gewesen, im Gesamtjahr 2017 rund 2,2 Millionen Euro.

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Bezahlt machen sich vor allem die Investitionen der Branche in EMV-Technologie. Dabei sind Bezahlkarten statt mit vergleichsweise leicht kopierbaren Magnetstreifen mit einer Art Mini-Computer ausgestattet. Die Karte wird so bei jedem Gebrauch auf Echtheit geprüft. Im Grunde funktionieren Kartendubletten auf Basis gestohlener Daten nur noch dort, wo Bezahlkarten nach wie vor mit Magnetstreifen ausgerüstet werden - zum Beispiel in den USA.

Von RND/dpa

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