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Wirtschaft Wegen schwer auszusprechendem Namen: Citroën wird zu „Zitrön“
Nachrichten Wirtschaft Wegen schwer auszusprechendem Namen: Citroën wird zu „Zitrön“
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19:07 22.07.2019
Screenshot Quelle: Screenshot
Hannover

Der französische Autohersteller Citroën macht einen Schritt auf deutschsprachige Kunden zu: Statt schwer aussprechbare „Citroëns“ sollen hierzulande künftig Zitröne auf den Straßen unterwegs sein.

So jedenfalls lassen sich mehrere Spots und Webseiten interpretieren, die Citroën am Montag freigeschaltet hat. „Das Ende einer Ära in Deutschland“ kündigt der Autohersteller an – und lässt das bisherige Logo zugunsten eines neuen weichen.

Ein weiteres Video dokumentiert, wie das Citroën-Management die Umbenennung gegenüber Citroën-Händlern angekündigt hat. „Hinter uns liegen 100 Jahre, in denen die Menschen in Deutschland versuchen, unseren Namen richtig auszusprechen. Heute wird sich das ändern. Aus Citroën wird Zitrön“, erklärt dort ein Mitarbeiter den großteils fassungslosen Händlern.

Zu Wort kommt in dem Video auch Michael Hennes, der den Angaben zufolge einen Citroën-Handel betreibt. „Ich konnte das gar nicht glauben“, sagt Hennes in die Kamera.

Zum jetzigen Zeitpunkt spricht viel dafür, dass es sich bei der Ankündigung um einen Teil einer Werbekampagne handelt – zumal die französischen Autos sich in Deutschland zuletzt immer besser verkauften. Im ersten Halbjahr 2019 konnte sich Citroën über 13 Prozent mehr Zulassungen als im ersten Halbjahr 2018 freuen.

Zumindest eine Weile wird „Zitrön“ den deutschen Autofahrern aber erhalten bleiben: „Da wird es bald mehr dazu geben“, kündigte Daniela Bugaj, Account Director bei Citroëns Kreativ-Leadagentur Havas Germany, gegenüber dem Fachportal „Werben & Verkaufen“ an.

Zumindest im sozialen Netzwerk Twitter war die PR-Aktion jedenfalls ein Erfolg: Am Montagnachmittag war #Zitrön dort der meistgenutzte Hashtag. Und animierte andere Unternehmen zum Nachmachen.

Von RND/Christoph Höland

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