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Wirtschaft Händler überrascht vom Lieferstopp
Nachrichten Wirtschaft Händler überrascht vom Lieferstopp
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14:39 08.12.2017
Die Pkw-Variante des VW Bullis überschreitet offenbar die Stickoxid-Grenzwerte Quelle: dpa
Hannover

 Der Lieferstopp für bestimmte Varianten des VW-Bus trifft die Händler unvorbereitet. Sie wurden offenbar noch nicht von VW informiert und erfahren nun erst aus der Presse von dem Problem. „Ich weiß nichts von dem Vorgang“, sagte der hannoversche VW-Händler Karl-Heinz Kahle am Freitagmittag.

Ein Lieferstopp wäre eine Katastrophe, ergänzte Kahle. Wettbewerber würden in die Bresche springen. Außerdem würden die Händler das Service-Geschäft verlieren und Kundenbeziehungen gefährden. An einen vergleichbaren Lieferstopp könne er sich nicht erinnern. Bisher habe es lediglich Verzögerungen bei bestimmten Ausstattungs-Varianten gegeben.

„Es ist nicht das erste Mal, dass wir von Vorgängen erst aus der Presse erfahren“, kritisierte der Händler außerdem. Er verkauft nach eigener Aussage eine dreistellige Zahl von VW-Bussen (T6) pro Jahr, darunter sowohl Modelle für Privatkunden als auch für gewerbliche Kunden.

Einige weitere von der HAZ befragte VW-Händler zeigten sich ebenfalls überrascht. Auch sie waren nach eigener Aussage noch nicht vom Konzern informiert worden.

Ein Sprecher von VW Nutzfahrzeuge erklärte allerdings, dass das Unternehmen die Händler unterrichtet habe. Weitere Details dazu könne man nicht mitteilen. Dem Unternehmen zufolge sind nur die Pkw-Varianten des T6 von dem Lieferstopp betroffen.

Von Christian Wölbert

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