Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Wirtschaft Panne auf neuer Bahn-Fernstrecke
Nachrichten Wirtschaft Panne auf neuer Bahn-Fernstrecke
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:31 09.12.2017
Der neue ICE-Sprinter soll die Strecke zwischen München und Berlin künftig in rund vier Stunden bewältigen. Quelle: dpa
Berlin/München

Nur kurz nach der Eröffnung der neuen Bahn-Fernstrecke zwischen Berlin und München ist es zu einer ersten Panne gekommen. „Einer der beiden Sonderzüge musste auf dem Rückweg nach München mehrmals anhalten“, sagte eine Bahn-Sprecherin am Samstagmorgen. Der Zug habe nun rund sechs Stunden für die Fahrt gebraucht.

Grund für die Panne am Freitagabend war nach ersten Erkenntnissen eine technische Störung am Fahrzeug. „Wir suchen die genaue Ursache“, sagte die Sprecherin weiter. An Bord waren etwa 150 bis 200 Ehrengäste und Journalisten. Eigentlich hätte der Zug um 23.15 Uhr in München ankommen sollen. Er traf schließlich am Samstagmorgen um 1.25 Uhr am Münchner Hauptbahnhof ein.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bahnchef Rüdiger Lutz weihten am Freitag die neue ICE-Strecke München-Berlin ein. Quelle: dpa

Zum Höhepunkt des Bahnfesttages waren zwei ICE-Sonderzüge am Freitagnachmittag ohne Verzögerungen im Berliner Hauptbahnhof eingefahren - auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stieg kurz zu.

Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ Quelle: dpa

Am Sonntag soll der reguläre Taktverkehr auf der neuen Trasse beginnen. Die ICE-Züge brauchen dann viereinhalb statt sechs Stunden von München nach Berlin, der „Sprinter“ mit wenigen Stopps nur rund vier Stunden.

Von RND/dpa

Wirtschaft ICE-Trasse Berlin-München - 623 Kilometer in vier Stunden

Satte 20 Jahre dauerte der Bau der ICE-Sprinter-Strecke zwischen Berlin und München. Für die Deutsche Bahn hängt davon viel ab. Sie hat Milliarden investiert und will den Fluglinien Kunden streitig machen. Doch Baustellen bleiben.

08.12.2017

Phoenix Solar gehörte einst zu den Aushängeschildern der deutschen Solarbranche, von der heute kaum noch etwas übrig ist. Ein geplatzter Auftrag aus den USA  bedeutet nun das Aus.

08.12.2017

Viele VW-Händler erfahren offenbar erst aus der Presse von dem Problemen mit den Dieselmotoren des T6. Ein Lieferstopp wäre eine Katastrophe, sagt ein hannoverscher Händler.

08.12.2017