Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Wirtschaft Paketdienste erhöhen Preise in der Weihnachtszeit
Nachrichten Wirtschaft Paketdienste erhöhen Preise in der Weihnachtszeit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:00 31.10.2019
In der Vorweihnachtszeit sollen Pakete vieler Paketedienste teurer werden. Quelle: imago/Ralph Peters
Düsseldorf

Viele deutsche Paketdienste verlangen in diesem Jahr von Online-Händlern und anderen gewerblichen Versendern Zuschläge für Sendungen in der Weihnachtszeit. In den Wochen vor dem Fest würden deutlich mehr Pakete zugestellt als im Jahresdurchschnitt. Das verteuere die Zustellung erheblich, begründete Peter Rey vom Paketdienst DPD am Donnerstag den Schritt. Zuvor hatte die "Wirtschaftswoche" darüber berichtet.

DPD verlangt nach Angaben des Sprechers von Geschäftskunden in der Regel rund 75 Cent mehr pro Paket. Der Konkurrent UPS verteuert im Weihnachtsgeschäft nach eigenen Angaben insbesondere Pakete, die besonders groß oder schwer sind. Auch "Hermes" erhebe bis Jahresende einen sogenannten "Peak-Zuschlag", berichtete die "Wirtschaftswoche". Das gelte auch für Retouren, so die Firma. Der Marktführer, Deutsche Post DHL, will dagegen auf Weihnachtszuschläge verzichten.

Mehr zum Thema

Weihnachtspost verschicken: Fristen beachten für Karten und Pakete

Black Friday in Deutschland: Paketdienste stoßen an ihre Grenzen

Ob die Endkunden beim Online-Geschenke-Shopping etwas von den Preisaufschlägen zu spüren bekommen, ist ungewiss. Denn jeder Händler muss für sich entscheiden, ob er den Preisaufschlag der Paketdienste an seine Kunden weitergibt.

20000 Aushilfen gesucht

Die ständig wachsende Flut der Sendungen gerade zu Weihnachten stellt die Paketdienste seit Jahren vor große Herausforderungen. Die Post rechnet damit, an den arbeitsreichsten Tagen vor dem Fest in diesem Jahr rund elf Millionen Pakete pro Tag ausliefern zu müssen. Das sind mehr als doppelt so viele wie an normalen Tagen.

Die meisten Paketdienste stellen daher in großem Stil Aushilfen ein. Allein die Post wird vor dem Fest rund 10 000 Zusatzkräfte beschäftigen, Konkurrent DPD rund 4000, Hermes laut "Wirtschaftswoche" mehr als 6000.

RND/dpa

Die Kirch-Pleite ist lange her. Was blieb, war die Schuldfrage - für die Deutsche Bank eine schier unendliche Geschichte. Jetzt setzt nach gut 17 Jahren ein höchstrichterliches Urteil den Schlussstrich. Vor allem drei prominente Beteiligte können aufatmen.

31.10.2019

Das Ende der DDR machte etliche Ostberufe plötzlich überflüssig. Zu Besuch bei drei Menschen, deren Tätigkeit mit der Wende ihren Sinn verlor – und die sich trotzdem nicht unterkriegen ließen.

31.10.2019

Audi hat seine Absatzprognose gesenkt. Die Ingolstädter rechnen damit, dass sie nur noch leicht über dem - ohnehin schwachen - Verkaufszahlen vom Vorjahr liegen.

31.10.2019