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Wirtschaft Nord/LB: Sachsen-Anhalt offenbar zur Zahlung bereit
Nachrichten Wirtschaft Nord/LB: Sachsen-Anhalt offenbar zur Zahlung bereit
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11:50 19.02.2019
Die Nord/LB in Hannover. Quelle: picture alliance / dpa
Hannover/Magdeburg

 Sachsen-Anhalts Finanzminister André Schröder (CDU) ist nach dpa-Informationen zu Zahlungen für die angeschlagene Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) bereit. Nach einem Bericht der Mitteldeutschen Zeitung vom Dienstag will er 198 Millionen Euro zahlen, um die Nord/LB neu aufzustellen. Damit würde das Land seinen Anteil leisten an einem öffentlich-rechtlichen Rettungspaket von insgesamt 3,5 Milliarden Euro. Ein Ministeriumssprecher wollte die Angaben am Dienstag nicht kommentieren. Bislang hatte Schröder eine Finanzspritze immer vermeiden wollen.

Sachsen-Anhalt ist Anteilseigner der Nord/LB

In der Nacht zum Dienstag lief laut der Zeitung eine von der Bankenaufsicht gesetzte Frist ab. Die Anteilseigner mussten nachweisen, wie sie den Kapitalbedarf der Bank decken wollen. Sachsen-Anhalt hält knapp sechs Prozent der Nord/LB-Anteile. Haupteigentümer ist Niedersachsen, auch zahlreiche Sparkassen sind beteiligt.

Nord/LB benötigt Eigenkapital

Die Nord/LB mit rund 6000 Mitarbeitern verzeichnet wegen des schwierigen Geschäfts mit Schiffskrediten Milliardenverluste und braucht wegen höherer Anforderungen mehr Eigenkapital. Der Bedarf wurde bislang auf rund 3,7 Milliarden Euro beziffert, aktuell soll von 3,5 Milliarden die Rede sein.

Für Sachsen-Anhalt hängt an der Nord/LB auch die Investitionsbank. In dem landeseigenen Förderinstitut arbeiten knapp 360 Mitarbeiter. Derzeit agiert die IB unter dem Dach der Nord/LB. Diese Konstruktion sichert ihr eine Bankenlizenz und einige Services - wie ein IT-Netz.

Lesen Sie auch: Wer braucht eine Landesbank?

Von RND/dpa

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