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Wirtschaft Ministerium: Guttenberg will keine Auflösung von Opel
Nachrichten Wirtschaft Ministerium: Guttenberg will keine Auflösung von Opel
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13:51 26.05.2009
Fiat Chef Sergio Marchionne Opel Guttenberg Kanzleramt
Das Bundeswirtschaftsministerium einen Bericht zurückgewiesen, wonach Ressortchef Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) eine völlige Auflösung des Unternehmens erwägt. Quelle: Michael Kappeler/afp
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Den von "Bild" zitierten Vermerk des Ministers "gibt es nicht", sagte eine Ministeriumssprecherin in Berlin. Allerdings gebe es ein ähnliches Papier von einem externen Berater.

Unterdessen will Fiat-Chef Sergio Marchionne nach seinem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über die Zukunft von Opel auch Vize-Kanzler Frank-Walter Steinmeier treffen.

"Bild" hatte zuvor unter Berufung auf einen internen Vermerk des Ministers berichtet, dass Guttenberg erstmals eine völlige Auflösung des Unternehmens ins Gespräch gebracht habe. "Aus volkswirtschaftlicher Sicht führt die Liquidation zu einem Abbau der Überkapazitäten und zu einer entsprechenden Marktbereinigung", heißt es demnach in dem Vermerk. Guttenberg räume allerdings ein, dass die Liquidation Opels politisch "nicht vermittelbar" sei. Alternativ könnte "eine geordnete Insolvenz angestrebt werden."

Das Gespräch Marchionnes mit Steinmeier solle am Dienstagnachmittag stattfinden, verlautete aus dem Umfeld des SPD-Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl im Herbst. Dabei solle der Gipfel am Mittwoch im Kanzleramt vorbereitet werden. Die Bundesregierung will sich dabei auf einen bevorzugten Käufer für den angeschlagenen Autobauer Opel festlegen.

afp