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Nachrichten Wirtschaft ADAC prüft Ausstieg bei Fernbussen
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14:07 03.05.2014
Foto: Die ADAC-Spitze prüft nach einem Magazinbericht den Ausstieg aus dem Geschäft mit Fernbussen
Die ADAC-Spitze prüft nach einem Magazinbericht den Ausstieg aus dem Geschäft mit Fernbussen Quelle: Jens Wolf
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München

Die ADAC-Spitze prüft nach einem Magazinbericht den Ausstieg aus dem Geschäft mit Fernbussen. Das Präsidium um ADAC-Vizepräsident August Markl stoße bei diesen Plänen bisher jedoch auf den Widerstand der meisten Regionalclubs, schreibt die „WirtschaftsWoche“. Ein ADAC-Sprecher erklärte auf Anfrage, zu Gerüchten und Spekulationen wolle man sich nicht äußern.

Bisher fährt der Postbus – ein gemeinsames Projekt des Clubs mit der Deutschen Post – keine Gewinne ein, heißt es unter Berufung auf ADAC-Kreise. Der Marktanteil liege nach einem halben Jahr laut der Berliner Verkehrsberatung Iges bei zwölf Prozent und damit weit hinter MeinFernbus, den Bustöchtern der Deutschen Bahn sowie Flixbus. Die Deutsche Post, die sich in dem Magazin ebenfalls nicht direkt zu den Plänen äußern wollte, verwies darauf, dass für den Sommer ohnehin eine Evaluierung des Projekts anstehe.

Markl führt das Präsidium des Autofahrerclubs derzeit kommissarisch, über strategische Fragen entscheiden die Regionalclubs jedoch im Verwaltungsrat mit. Bisher unterstützen dem Bericht zufolge nur Nordbayern und Südbayern die Zentrale bei ihren Plänen, sich von dem Fernbus-Projekt zu trennen. Die anderen 16 Regionalclubs wollen danach am Postbus festhalten.

Der ADAC wolle nun intern Zahlen zu unterschiedlichen Szenarien erarbeiten, schreibt das Magazin. Anhand der Daten solle dann entschieden werden, wie es mit dem Busprojekt weitergeht. Der ADAC Postbus war erst im November 2013 gestartet. An dem Unternehmen halten der Autofahrerclub und die Deutsche Post je 50 Prozent. Aktuell fährt der ADAC Postbus auf neun Linien, 60 Busse verbinden rund 30 Städte in Deutschland. Fernbussse gelten als preisgünstige Alternative zu Bahn und Flugzeug.

dpa

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