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Wirtschaft K+S schließt Kündigungen nicht aus
Nachrichten Wirtschaft K+S schließt Kündigungen nicht aus
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11:25 03.07.2014
Der Dax-Konzern beschäftigt hierzulande knapp 10.000 Mitarbeiter.
 Der Dax-Konzern beschäftigt hierzulande knapp 10.000 Mitarbeiter. Quelle: dpa
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Hannover

Konzernchef Norbert Steiner hatte zuvor erklärt, es werde nicht ohne Personalanpassungen gehen. Über das Ausmaß wurden keine Angaben gemacht. Der Dax-Konzern beschäftigt hierzulande knapp 10 000 Mitarbeiter, weltweit über 14 000.

Konkrete Pläne gebe es nicht, erklärte der K+S-Sprecher. Man setze zunächst den Rotstift bei den Sachkosten an. Je mehr hier gespart werde, desto geringer falle ein Personalabbau aus. Dabei werde man die Fluktuation nutzen. Der Konzern versuche, betriebsbedingte Kündigungen möglichst zu vermeiden. K+S hatte im April mit den Arbeitnehmervertretern einen Interessenausgleich und einen Sozialplan abgeschlossen, in dem Bedingungen für den Fall festgelegt wurden, dass ein Stellenabbau unausweichlich sei.

Hintergrund sind die Verwerfungen auf dem globalen Kalimarkt, die im vergangenen Sommer durch den russischen Weltmarktführer Uralkali ausgelöst worden waren. Der Konzern hatte sein Exportbündnis mit der weißrussischen Belaruskali aufgekündigt, um durch eine Erhöhung der eigenen Kaliproduktion Marktanteile zu erobern. Dadurch gerieten die Kalipreise weltweit unter Druck. In der Folge brach auch bei K+S 2013 der Gewinn ein. Die Turbulenzen wirken bis heute nach. Deshalb hatte sich der Konzern 2013 das Sparprogramm „Fit für die Zukunft“ verordnet, mit dem von 2014 bis 2016 Einsparungen von etwa 500 Millionen Euro erzielt werden sollen.

Zuletzt schwankte der Kalipreis zwischen 320 und 360 Dollar je Tonne, verglichen mit etwa 307 Dollar im Frühjahr. Marktbeobachter sprechen von einer Stabilisierung auf niedrigem Niveau.

Von Carola Böse-Fischer

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