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Wirtschaft Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen HSH-Vorstände
Nachrichten Wirtschaft Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen HSH-Vorstände
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15:53 14.01.2015
Die Ermittlungen richteten sich gegen vier derzeitige und zwei ehemalige Vorstände.
Die Ermittlungen richteten sich gegen vier derzeitige und zwei ehemalige Vorstände. Quelle: ddp (Archiv)
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Darunter sei auch der derzeitige HSH-Chef Dirk Jens Nonnenmacher, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Bernd Mauruschat, am Freitag. Die Ermittlungen richteten sich gegen vier derzeitige und zwei ehemalige Vorstände.

Zudem werde wegen Beihilfe gegen zwei Personen aus der Londoner HSH-Filiale ermittelt, unter anderem gegen den Ex-HSH-Banker Luis Marti-Sanchez. Dieser war am Dienstag von seinem neuen Arbeitgeber, der NordLB, beurlaubt worden. Am Mittwoch wurde er laut Staatsanwaltschaft vernommen. Er gilt als eine der Schlüsselfiguren im Omega-Geschäft. Weitere Details zu den Ermittlungen wollte Mauruschat nicht nennen.

Durch das Omega-Geschäft hat die HSH 2008 einem vertraulichen Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG zufolge 500 Millionen Euro abschreiben müssen. Experten werteten dies als einen entscheidenden Schritt zur Beinahe-Pleite der Bank.

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel stammt aus dem Jahr 2009. Es ist im Verlauf der Ermittlungen am Ende nicht zu einer Anklage gegen Herrn Marti-Sanchez gekommen.

ddp