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Wirtschaft Fertigfrikadellen: Nur sechs von 22 erhalten Prädikat „gut“
Nachrichten Wirtschaft Fertigfrikadellen: Nur sechs von 22 erhalten Prädikat „gut“
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07:53 19.12.2018
Im Landeslabor in Neumünster wird eine Probe aus einer Frikadelle entnommen. (Archiv) Quelle: Carsten Rehder/dpa
Berlin

In Fertigfrikadellen ist tatsächlich das Fleisch der Tierart drin, die auf der Verpackung steht - dieses Fazit zieht die Stiftung Warentest nach einer Stichprobe von 22 Produkten. Doch ein „Ran an die Buletten“ rufen die Tester nicht gerade aus: Nur sechs Produkte bekamen die Note „gut“, berichtet die Stiftung in ihrer Zeitschrift „test“ (Ausgabe 1/2019). Neun schnitten mit „befriedigend“ ab, sechs mit „ausreichend“, eines mit „mangelhaft“.

Zwei Produkte reichten geschmacklich aber sogar an selbstgemachte Buletten heran, urteilten die Tester. Diesem Ideal am nächsten gekommen seien die tiefgekühlten Mini-Frikadellen von Eismann aus Rind- und Schweinefleisch (Preis; 1,24 Euro pro 100 Gramm).

Fast wie selbstgemacht und geschmacklich gut seien auch die tiefgekühlten Köttbullar aus Bio-Rindfleisch von Svenssons (1,31 Euro/100 Gramm).

Bei Fertigfrikadellen lohne es sich, etwas mehr zu zahlen, raten die Tester und nennen als Richtwert mindestens ein Euro pro 100 Gramm. Günstige Fleischklopse für 40 Cent bestünden in der Regel zu 100 Prozent aus Schweinefleisch, das billiger ist als Rind.

Schweinefleisch schneidet schlecht ab

Bei jeder zweiten reinen Schweinefleisch-Frikadelle lautete das Qualitätsurteil aber nur „ausreichend“. Billige Buletten schmeckten oft nach Brötchen und erinnerten aufgeschnitten an Brühwurst - und nicht an Gehacktes. Diesen Geschmack gilt es dann aus dem Mund zu bekommen.

Nach der Frikadelle kommt die Zahnbürste

Dafür eignet sich eine Zahnbürste – auch diese wurden getestet. Fazit: Eine elektrische Zahnbürste muss nicht teuer sein. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest, die 13 Modelle untersucht hat.

Die günstigste Variante aus dem Drogeriemarkt für 16 Euro unterlag dabei nur knapp der teuersten Bürste für 220 Euro. Mit „gut“ bewertet wurden sie beide, berichtet die Stiftung in ihrer Zeitschrift „test“ (Ausgabe 1/2019). Insgesamt erhielten sechs elektrische Zahnbürsten die Note „gut“, vier waren „befriedigend“ und zwei „ausreichend“. Unter anderem wegen begrenzter Haltbarkeit wurde ein Zahnbürstenmodell mit der Gesamtnote „mangelhaft“ bewertet.

Testsieger wurde die Sonicare 9300 Diamond Clean Smart von Philips (Note 1,8) vor der Oral-B Pro 900 Sensi Ultra Thin von Braun (1,9) und der Edel + White Sonic Generation 8 Winner (1,9), dicht gefolgt von der dm-Variante Dontodent Akku-Zahnbürste Active Professional und der Silk’n SonicSmile (beide 2,1).

Von RND/dpa