Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Wirtschaft Continental schließt Werk in Mühlhausen
Nachrichten Wirtschaft

Continental schließt Werk in Mühlhausen

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:43 02.09.2020
Continental verschärft seinen bereits laufenden Sparkurs deutlich und wird auch beim Umbau in Richtung Software und E-Mobilität noch einmal konkreter. Quelle: Holger Hollemann/dpa (Archiv)
Anzeige
Mühlhausen/Hannover

Der Automobilzulieferer Continental will sich im Zuge seines Sparkurses von seinem Standort im thüringischen Unstrut-Hainich-Kreis trennen. Geplant sei die Schließung des Werks in Mühlhausen bis Ende 2022, sagte eine Sprecherin am Mittwoch auf Anfrage. Betroffen sind 150 Stellen. Für die Mitarbeiter würden sozialverträgliche Lösungen gesucht. Dazu gehörten die Möglichkeiten der Versetzung an den Standort der Unternehmungsgruppe im 66 Kilometer entfernten Bebra (Hessen).

Auch diverse Qualifizierungsmaßnahmen sollen angeboten und Vorruhestandsregelungen geprüft werden. Darüber werde mit den Arbeitnehmervertretern verhandelt. Zuvor hatten regionale Medien berichtet.

Anzeige

Lesen Sie auch: 30.000 Jobs betroffen: Conti verschärft den Sparkurs

Umbau bei Autozulieferer Continental

Der weltweit agierende Autozulieferer mit Sitz in Hannover betreibt seit dem vergangenen Sommer ein Umbauprogramm, das auf Elektromobilität setzt und mit dem Abbau zahlreicher Jobs in alten Bereichen wie Mechanik und Hydraulik verbunden ist. In Deutschland sind Tausende Jobs betroffen.

Der Standort Mühlhausen bildet laut Unternehmen seitdem ein gemeinsames Cluster mit den Standorten Dortmund und Bebra und ist das kleinste Werk in dem Verbund. Um Kosten zu sparen und Synergien zu schaffen, seien hier bereits die Managementstrukturen verschlankt worden, so die Sprecherin. Wegen der weiter stark rückläufigen Absatzzahlen seien nun weitere Maßnahmen nötig.

Von RND/dpa