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Wirtschaft Bund senkt Konjunkturprognose für 2020 deutlich
Nachrichten Wirtschaft Bund senkt Konjunkturprognose für 2020 deutlich
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20:10 17.10.2019
ARCHIV - 29.12.2017, Hessen, Frankfurt/Main: Die Dax-Kurve ist im Handelssaal der Börse auf der großen Anzeigetafel zu sehen. Angesichts niedriger Zinsen gehen institutionelle Investoren wie Fonds, Pensionskassen oder Versicherer dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge immer höhere Risiken ein. Investitionen in riskantere und weniger liquide Anlagen würden zu «Schwächen» führen, die «düstere Folgen für die globale Finanzstabilität» haben könnten, warnte der IWF am Mittwoch, den 16.10.2019. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa
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Die Bundesregierung hat vor allem wegen eines schwächeren Welthandels ihre Konjunkturprognose für 2020 deutlich gesenkt. Erwartet wird nun noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,0 Prozent, wie Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Donnerstag in Berlin sagte. Im April hatte die Regierung noch ein Plus von 1,5 Prozent vorhergesagt. Es drohe aber keine Konjunkturkrise, sagte Altmaier.

Für das laufende Jahr bleibt die Prognose unverändert: Die Regierung erwartet wie auch die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute ein Wachstum von 0,5 Prozent. 2018 war das Bruttoinlandsprodukt noch um 1,4 Prozent gestiegen.

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Brexit und Handelskonflikte belasten den Export

Vor allem die exportstarke deutsche Industrie wird von internationalen Handelskonflikten und Unklarheit um den Brexit belastet. Das sorgt für Unsicherheiten und bremst Investitionen. Deutsche Schlüsselbranchen wie der Auto- und Maschinenbau sowie die Elektro- und Chemieindustrie bekommen das längst zu spüren.

Die Binnennachfrage sei allerdings weiterhin intakt, so Altmaier. „Beschäftigung und Einkommen steigen, und der Bausektor ist weiter in Hochkonjunktur.“ Durch eine Entlastung der Arbeitnehmer bei Steuern und Sozialabgaben bleibe den Menschen mehr von ihren Löhnen.

IWF-Prognose: Handelskrieg bremst das globale Wachstum