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Wirtschaft Bundesagentur für Arbeit rutscht bald in rote Zahlen
Nachrichten Wirtschaft Bundesagentur für Arbeit rutscht bald in rote Zahlen
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09:50 17.09.2009
Bis 2013 erwarte der DGB bei der Bundesagentur eine Verschuldung in Höhe von 50 Milliarden Euro.
Bis 2013 erwarte der DGB bei der Bundesagentur eine Verschuldung in Höhe von 50 Milliarden Euro. Quelle: ddp (Archiv)
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Das berichtet die „Frankfurter Rundschau“ (Donnerstagausgabe) unter Verweis auf eine Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Bis 2013 erwartet der DGB bei der Bundesagentur demnach eine Verschuldung in Höhe von 50 Milliarden Euro. Die Möglichkeit einer Erhöhung des Beitragssatzes lehnten die Gewerkschaften und Arbeitgeber aber gleichermaßen ab, sagte der DGB-Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy der „FR“.

Notwendig seien Zuschüsse des Bundes zum Beispiel für die Kosten der Qualifizierung von Arbeitslosen. Dies sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, sagte Adamy, der Mitglied des Verwaltungsrates der Bundesagentur ist. Im laufenden Jahr seien die Ausgaben der Bundesagentur bereits um zwölf Prozent gegenüber 2008 gestiegen, die Einnahmen dagegen um 16 Prozent gesunken.

Die Reserven in Höhe von 16,7 Milliarden Euro seien im Herbst aufgebraucht. Bisher hat der Bund in seinem Haushalt 2010 nur ein Darlehen von 20 Milliarden Euro für die Bundesagentur eingeplant. BA-Chef Frank-Jürgen Weise hatte am Mittwoch gesagt, er rechne für 2010 mit einem Defizit der BA zwischen 17 und 20 Milliarden Euro.

afp