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Wirtschaft Arcandor-Chef: Staatshilfe ist ohne Alternative
Nachrichten Wirtschaft Arcandor-Chef: Staatshilfe ist ohne Alternative
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21:38 23.05.2009
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Arcandor-Unternehmenszentrale in Essen Quelle: Volker Hartmann/ddp
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Eine Insolvenz wäre für den Staat die mit Abstand teuerste Lösung“, sagte Eick der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Ohne staatliche Bürgschaft hätten Verhandlungen über ein Zusammengehen von Kaufhof und Karstadt keinen Sinn.

„Es gibt keine privatwirtschaftliche Lösung“, betonte Eick. Weitere Gespräche mit Metro-Chef Cordes führe er nur auf Basis eines gesunden Arcandor. „Alle anderen Versuche kann ich mir schenken. Jeder Störung, die uns Zeit stiehlt, ist schädlich.“ Cordes wittere die Chance, einen Wettbewerber auszuschalten, sagte Eick demnach. „Im Falle der Insolvenz holt sich Kaufhof einzelne Häuser. Dann gibt es kein Karstadt mehr“, betonte Eick.

Eick widersprach der weit verbreiteten Ansicht, dass die Zeit der Warenhäuser abgelaufen sei. „Tag für Tag betreten 1,5 Millionen Menschen in Deutschland einen Karstadt - nicht weil es draußen so kalt ist, sondern weil sie einkaufen wollen. Soll mir, verdammt noch mal, niemand erzählen, damit ließe sich kein Geld verdienen“, sagte der Manager.

afp