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Volkswagen „Wolfsburg muss das Silicon Valley von VW werden“
Nachrichten Volkswagen „Wolfsburg muss das Silicon Valley von VW werden“
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11:00 05.12.2017
Adventsgespräch im Wolfsburger Schloss: Die Spitzen von Stadt und Volkswagen trafen sich trafen sich zum traditionellen Austausch.  Quelle: Foto: Lars Landmann
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Wolfsburg

 Ein Jahr nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung zu „#WolfsburgDigital“ seien bereits 80 Projekte und Ideen in zehn Themenfeldern entwickelt worden, sagte Oberbürgermeister Klaus Mohrs bei dem traditionellen Adventsgespräch – diese reichten von zukunftsfähigem Wohnen bis zu neuem Unternehmertum. Zwei Ziele würden mit der Strategie verfolgt: eine Steigerung der Lebensqualität für Bürger und Besucher der Stadt sowie die Sicherung des Wirtschaftsstandorts Wolfsburg.

Dabei sei Digitalisierung „kein Selbstzweck“, betonte VW-Vorstandschef Matthias Müller bei dem Treffen. In Verkehr, Kommunikation, Bildung sowie bei der Schaffung attraktiver Arbeitsplätze gehe es darum, „ganz konkrete Probleme der Menschen zu lösen“. Bei der weiteren Umsetzung des Projekts komme es nun „auf Pragmatismus und Schnelligkeit“ an. In Wolfsburg schlage das Herz von Volkswagen, erinnerte VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh. Deswegen müssten hier Digitalisierung und Elektromobilität zuerst Realität werden. Osterloh wörtlich: „Wolfsburg muss das Silicon Valley von Volkswagen werden.“

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Im Rahmen der Initiative „#WolfsburgDigital“ sollen bis Ende 2021 alle 80.000 Wolfsburger Haushalte und Firmen an ein stadtweites Glasfasernetz angeschlossen sein. Im Sommer 2018 soll die Markthalle am Nordkopf als Digitalzentrum eröffnen, ein endgültiger Name wird noch gesucht. Als Vorgeschmack auf die künftigen Angebote wollen die drei Partner Stadt, Volkswagen und VfL von Januar bis März bereits regelmäßig Veranstaltungen dazu anbieten. Und: Am Samstag, 10. Februar, soll in der Innenstadt ein Aktionstag statt finden. An verschiedenen Stationen solle das Thema Digitalisierung nicht nur inhaltlich vermittelt, sondern auch erlebbar gemacht werden. Oberbürgermeister Klaus Mohrs: „Bürger können dort ihre Wünsche und Ideen direkt platzieren.“

Von Redaktion

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