Wolfsburg: VW-Belegschaft unterstützt Kinder mit „A chance to play“
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Volkswagen Der Fußball hilft: VW-Belegschaft unterstützt mehr als 30 000 Kinder mit „A chance to play“
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Wolfsburg: VW-Belegschaft unterstützt Kinder mit „A chance to play“

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17:12 04.06.2021
„A chance to play“: Bundestrainer Joachim Löw (r.) ist Schirmherr der Initiative für benachteiligte Kinder.
„A chance to play“: Bundestrainer Joachim Löw (r.) ist Schirmherr der Initiative für benachteiligte Kinder. Quelle: Jan Hinnerk Voss / terre des hommes/dpa
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Pünktlich zum Start der Fußball-EM verkündet der Volkswagen-Konzernbetriebsrat einen Meilenstein in der Kooperation mit dem Kinderhilfswerk Terre des Hommes: Mit Geld aus der Belegschaft und Angeboten rund um den Fußball schaffen die beiden Partner jetzt Perspektiven für mehr als 30 000 benachteiligte Kinder. Bei dem Projekt „A chance to play“ („Eine Chance, zu spielen“) sollen Spiel- und Sportangebote eine Alternative zu Gewalt und zerstörten Familienstrukturen bieten. Der Fußball ist dabei ein zentrales Element. Er soll die Tür für Bildung öffnen. Schirmherr der Initiative ist deshalb Bundestrainer Joachim Löw.

Der Sport soll den Kindern neue Perspektiven eröffnen

Von deutschen Schulen in sozialen Brennpunkten über bitterarme Townships in Südafrika bis hin zu Müllsammlerfamilien in Indien: Das Ziel der Initiative ist, junge Menschen in Brasilien, Deutschland, Indien, Ruanda und Südafrika zu unterstützen. Dafür schafft „A chance to play“ in diesen Ländern Fußball-, Spiel- und Sportangebote. Diese richten sich gezielt an junge Menschen, deren Umfeld von Gewalt und zerstörten Familienstrukturen geprägt ist. Die Aktivitäten sollen den Kindern und Jugendlichen Zugang zum Lernen sowie zu sozialer Unterstützung eröffnen. Außerdem soll der gemeinsame Sport das Selbstbewusstsein stärken.

Mehr als Fußball: Die Kinder sollen durch die Angebote auch an Selbstbewusstsein gewinnen. Quelle: Athanasios Melissis

 Möglich sind die Projekte, weil zehntausende VW-Mitarbeiter jeden Monat die Cent-Beträge hinter dem Komma ihrer Entgeltabrechnungen spenden.

Schirmherr Joachim Löw freut sich, das gemeinsame Projekt der VW-Belegschaft und Terre des Hommes zu unterstützen: „Die sportliche Betätigung ab dem Kindesalter liegt mir sehr am Herzen, da sie nicht nur die Gesundheit verbessert, sondern auch das Leben der Kinder und Familien gewaltfreier macht und der Fußball auch Türen zur Bildung öffnet.“

Solidarität ist Kern der Unternehmenskultur von VW

Volkswagens Konzernbetriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo betont: „Solidarisch zu sein und sich für die Schwächeren stark zu machen, das ist ein Kern unserer Unternehmenskultur. Dafür setzen sich unzählige unserer Kolleginnen und Kollegen in vielfältigster Weise ein, zum Beispiel mit ehrenamtlichen Tätigkeiten.“ Die Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk Terre des Hommes sei eine „echte Herzensangelegenheit“.

Weltweites Projekt: Über die Initiative bekommen Kinder und Jugendliche in Brasilien, Deutschland, Indien, Ruanda und Südafrika Unterstützung. Quelle: Athanasios Melissis

„A chance to play“ ist keine neue Initiative: Sie startete 2010 und 2014 zu den Fußball-Weltmeisterschaften in Südafrika und Brasilien. Jetzt soll sie Nachfolger der Initiative „Eine Stunde für die Zukunft“ werden. Diese bündelte bislang die gemeinsamen Kinderhilfsprojekte von VW-Belegschaft und Terre des Hommes.

Birte Kötter aus dem Vorstand von Terre des Hommes sagt: „Die Hilfsbereitschaft der VW-Belegschaft ist immer wieder großartig. Gemeinsam helfen wir, die Lebenssituation und die Perspektiven Zehntausender Kinder und Jugendlicher ganz konkret zu verbessern und so die Welt ein Stück gerechter zu machen.“

Von der Redaktion