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17:10 12.12.2019
Prüfgelände in Ehra: Für den Test von Fahrassistenzsystemen soll die Teststrecke erweitert werden. Quelle: Archiv
Wolfsburg/Ehra

Für das Erproben von Fahrerassistenzsystemen erweitert Volkswagen das Prüfgelände Ehra-Lessien. Für die neuen Testflächen soll das bestehende Gelände genutzt werden. Dort sollen künftig Probeläufe für Modelle verschiedener Konzernmarken stattfinden.

Neue gesetzliche Vorgaben

Die Anzahl an Fahrerassistenzsystemen in den Modellen des Volkswagen Konzerns steige weiter an, erklärt Ralf Wandtke, Leiter des Prüfgeländes. Fahrzeuge der Kompaktklasse und im Kleinwagensegment verfügen bereits heute über umfangreiche technische Helfer, die bislang der Oberklasse vorbehalten waren.

„Neue gesetzliche Vorgaben verstärken diesen Trend: Um ein neues Modell für den Straßenverkehr zulassen zu können, ist heute ein viel höherer technischer Aufwand notwendig, um die Systeme zur Unfallvermeidung ausgiebig zu erproben“, erklärt Wandtke. Daher müssten die Prüfflächen ausgebaut werden.

Simulation von Verkehr auf Autobahnen und Kreuzungen

Die Baumaßnahmen sollen abhängig von der Witterung bereits im Januar 2020 starten und im folgenden Herbst abgeschlossen sein. Volkswagen schafft auf dem bestehenden Prüfgelände unter anderem eine Strecke, auf der Autobahnfahrten simuliert werden können. Dabei sollen automatische Abstandshaltesysteme sowie Spurhalte- und -wechselassistenten getestet werden.

Eine Multifunktionsfläche mit Hindernissen, Kreuzungen, einem Kreisverkehr sowie Parkplatzflächen ermöglicht zukünftig das Erproben von Kollisionswarnsystemen. Sie sollen vor Zusammenstößen mit motorisierten und nicht-motorisierten Verkehrsteilnehmern schützen.

Wandtke: „Im Mittelpunkt unserer Baumaßnahmen stehen Versuchsflächen für Systeme zur proaktiven Unfallverhütung. Sie sollen dabei unterstützen, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen – ob Fahrzeuginsassen, Radfahrer oder Fußgänger.“

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