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Volkswagen VW will E-Scooter noch 2019 auf den Markt bringen
Nachrichten Volkswagen VW will E-Scooter noch 2019 auf den Markt bringen
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16:14 06.05.2019
Studie: Der „Cityskater“ von Volkswagen. Quelle: Volkswagen
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Wolfsburg

Volkswagen steigt in das Geschäft mit E-Scootern ein. Der Autobauer will Ende des Jahres „in ausgewählten europäischen Märkten“ einen elektrisch betriebenen Tretroller auf den Markt bringen, wie ein VW-Sprecher am Montag auf WAZ-Anfrage bestätigte. Ob der „Cityskater“ dann auch auf deutschen Straßen rollen wird, steht derzeit noch nicht fest.

Während E-Scooter schon in vielen europäischen Metropolen im Einsatz sind, hat in Deutschland die geplante Zulassung der E-Tretroller auf Gehwegen auch zu Sicherheitsbedenken geführt. Am 17. Mai könnte der Bundesrat über die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung abstimmen.

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Der „Cityskater“ von VW fährt bis zu 20 km/h schnell

Nach der Entscheidung der Länderkammer sollte bald Klarheit über das Zulassungsverfahren für die E-Scooter in Deutschland herrschen. VW steht mit seinem „Cityskater“ jedenfalls bereits in den Startlöchern. Der Elektroroller mit zwei Vorderrädern und einem Hinterrad fährt bis zu 20 km/h schnell und kommt mit einer Ladung rund 15 Kilometer weit. Konzipiert wurde der „Cityskater“ für die letzte Meile – etwa vom Parkplatz, Bus oder von der Bahn zum Ziel

Bis zu 140 Exemplare des Elektro-Rollers könnten am Tag gebaut werden

Gebaut werden soll der „Cityskater“ bei Volkswagen Sachsen am Standort St. Egidien, der knapp 18 Kilometer nordöstlich des Fahrzeugwerks Zwickau liegt. Bis zu 140 Exemplare des Elektro-Rollers können hier am Tag gebaut werden, heißt es in der VW-Mitarbeiterzeitung „Inside“. Das Projekt hatte der VW-Betriebsrat vor einigen Jahren unter dem Titel „Last Mile Surfer“ über einen Innovationsfonds für neue Geschäftsfelder auf den Weg gebracht.

VW schließt E-Scooter-Kooperation mit chinesischem Start-up

Für ein weiteres Projekt mit E-Scootern kooperiert Volkswagen auch mit dem chinesischen Start-up Niu. „Wir wollen ein gemeinsames Projekt realisieren“, sagte ein VW-Sprecher. Details zum Umfang der Zusammenarbeit und zur Gestaltung eines batteriegetriebenen zweirädrigen Rollers nannte er nicht. Zuvor hatte die „Welt“ berichtet, dass die beiden Partner das vor gut einem Jahr beim Autosalon in Genf präsentierte Modell „Streetmate“ produzieren werden.

Der „Streetmate“ soll im Stadtverkehr eine echte Alternative zum Auto sein

Bei der Vorstellung hieß es, dass der E-Scooter sitzend und stehend gefahren werden könne und mit einer Geschwindigkeit von bis zu 45 Kilometern pro Stunde Distanzen von bis zu 35 Kilometern schaffe. Im Gegensatz zum „Cityskater“ für die Kurzstrecke soll der „Streetmate“ laut VW auf mittleren Distanzen im Stadtverkehr eine echte Alternative zum Auto sein. Der Elektroroller-Hersteller Niu aus der Volksrepublik China hatte nach Erfolgen auf dem Heimatmarkt Ende 2018 angekündigt, auch Europa erobern zu wollen.

VW prüft Einstieg ins E-Scooter-Sharing

Außerdem prüft Volkswagen auch einen Einstieg ins E-Scooter-Sharing. Das berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf mit dem Projekt betraute Personen. Der Automobilkonzern lässt demnach von einem Dienstleister bereits E-Scooter mit den Logos seiner Sharing-Plattform „We Share“ für einen kommenden Testbetrieb bekleben. Der Dienstleister aus Dortmund kümmert sich neben dem Branding auch um die Beschaffung. Volkswagen bestätigte, dass konkrete Projekte bezüglich Mikromobilität in Arbeit seien. „Derzeit gibt es allerdings noch keine Entscheidung“, hieß es.

Von htz/dpa

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