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Volkswagen VW-Konzern nach Corona-Einbruch zurück in Gewinnzone
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VW-Konzern hat Corona-Einbruch überwunden

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12:24 29.10.2020
VW hat die Produktions- und Absatzkrise aus dem Corona-Frühjahr überwunden. Quelle: Peter Steffen/dpa
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Wolfsburg

Der VW-Konzern bekommt die Folgen des Corona-Einbruchs zusehends besser in den Griff. Nach den drastischen Rückgängen des Frühjahres meldete der weltgrößte Autohersteller für die Monate Juli bis September wieder eine stabilere Entwicklung und ist zurück in der Gewinnzone.

Der Umsatz liegt deutlich unter Vorjahresniveau

Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn pendelte sich im dritten Quartal bei knapp 2,6 Milliarden Euro ein, wie das Unternehmen am Donnerstag in Wolfsburg berichtete. Zwischen April und Juni war die Volkswagen-Gruppe hier noch auf einen Verlust von rund 1,6 Milliarden Euro abgesackt. Auch beim Umsatz, bei den Auslieferungen und im laufenden Geschäft entspannte sich die Lage. Verglichen mit den Vorjahreswerten macht sich die Pandemie wegen der zurückhaltenden Nachfrage der Kunden aber weiter deutlich bemerkbar.

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So lag der Der Umsatz im dritten Jahresviertel mit etwas mehr als 59 Milliarden Euro zwar um 3,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau - das ist mittlerweile aber eine merkliche Verbesserung zum Vorquartal, als noch ein Absturz um 37 Prozent im Vergleich zu 2019 in den Büchern gestanden hatte.

VW sieht eine „spürbare Erholung“

Auch auf den gesamten Verlauf von Januar bis Ende September bezogen, schlugen sich die Volkswagen-Marken wieder besser: Das operative Ergebnis blieb mit knapp 1,7 Milliarden Euro um fast 90 Prozent gegenüber 2019 zurück. Im dritten Quartal selbst schmolz die Abnahme aber auf 29 Prozent zusammen, was für einen Betriebsgewinn von rund 3,2 Milliarden Euro reichte.

Man sehe eine „spürbare Erholung“, erklärte Finanzvorstand Frank Witter. Jedoch ist die Entwicklung 2020 aufgrund der schwachen Nachfrage weiterhin kritisch: Der Umsatz lag nach drei Vierteln des Jahres bei 155,5 Milliarden Euro und damit 16,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Bei den Auslieferungen verbuchte die VW-Gruppe bis Ende September insgesamt ein Minus von 18,7 Prozent auf ungefähr 6,5 Millionen Fahrzeuge. Für den Einzelmonat September hatte der Konzern allerdings wieder von einer leichten Steigerung der Verkäufe um 3,3 Prozent berichtet. Die Auslieferungen lagen konzernweit deswegen im dritten Quartal nur noch um 1,1 Prozent im Minus - eine klare Stabiliseriung nach dem Abrutschen um fast ein Drittel im zweiten Quartal.

Treiber ist hier vor allem das China-Geschäft. Die Auslieferungen zwischen Juli und September lagen dort um 3 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. So gelang es, schwächere Verkäufe in anderen Regionen auszugleichen. Insgesamt habe man global gesehen während der Krise an Marktanteil gewonnen, berichtete der Leiter des Konzernvertriebs, Christian Dahlheim.

Kernmarke VW macht im dritten Quartal Gewinn

Auch die Kernmarke VW Pkw konnte im dritten Quartal einen operativen Gewinn einfahren. Nach dem Milliardenverlust im zweiten Jahresviertel erzielte das Herzstück des Konzerns von Juli bis September im laufenden Geschäft ein Ergebnis von gut einer halben Milliarde Euro. Die Autos mit dem VW-Logo verdienten auf dieser Basis zwar rund 40 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. Im zweiten Quartal hatten sie aber noch einen Verlust von knapp zwei Milliarden Euro gebracht. Die Premiummarken Audi und Porsche waren deutlich besser durch die Krise gekommen und weisen bereits ein positives operatives Ergebnis – wenn auch hier deutlich unter dem Niveau des Vorjahres – auf.

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Von RND/lni