Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Volkswagen Scania beschert VW-Lastwagentochter Traton Gewinnsprung
Nachrichten Volkswagen Scania beschert VW-Lastwagentochter Traton Gewinnsprung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:11 29.07.2019
Scania-Lkw bei der IAA Nutzfahrzeuge: Die VW-Nutzfahrzeugtochter Traton hat im ersten Halbjahr in Europa und Brasilien mehr Lastwagen verkauft und deutlich mehr Gewinn gemacht. Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa
München

Die VW-Nutzfahrzeugtochter Traton hat im ersten Halbjahr in Europa und Brasilien mehr Lastwagen verkauft und deutlich mehr Gewinn gemacht. Das Betriebsergebnis stieg dank Scania um ein Viertel auf 1,1 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Montag in München mitteilte. MAN konnte Absatz und Umsatz zwar ebenfalls steigern, erwirtschaftete aber wegen hoher Vorleistungen für die nächste Lkw-Generation ein schwächeres Ergebnis.

Traton lieferte im ersten Halbjahr 123.300 Lastwagen und Busse aus

Der VW-Konzern hatte einen Teil der Traton-Aktien im Juni an die Börse gebracht. Traton steigerte seine Auslieferungen im ersten Halbjahr um 10 Prozent auf 123.300 Lastwagen und Busse. Der Umsatz legte um 7 Prozent auf 13,5 Milliarden Euro zu. Der schwedische Lkw-Bauer Scania stellte nach der Einführung seiner neuen Lkw-Generation in Südamerika und Asien die Produktion des Vorgängermodells ein und steigerte sein Betriebsergebnis um ein Drittel auf 828 Millionen Euro. MAN kam auf 253 Millionen, VW Caminhoes e Onibus in Lateinamerika auf 18 Millionen Euro. Der Traton-Gewinn nach Steuern schoss um 65 Prozent auf 792 Millionen Euro hoch.

In Europa wurden weniger Lastwagen bestellt

Allerdings sank der Auftragseingang im ersten Halbjahr um 6 Prozent. In Europa, dem mit großem Abstand wichtigsten Markt für Traton, wurden weniger Lastwagen bestellt. Vorstandschef Andreas Renschler sagte, er setze auf die Umsetzung seiner globalen Strategie und auf weitere Synergien. Zugleich werde Traton die Marktentwicklung genau beobachten, um die Produktion anzupassen.

Von dpa/der Redaktion