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Volkswagen So kommunizieren Volkswagens ID-Modelle mit ihren Fahrern
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Rotes Aufblitzen oder grüner Balken: So kommunizieren Volkswagens ID-Modelle mit ihren Fahrern

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19:00 01.11.2021
Erinnert an die guten alten Ladebalken: Eine fließende grüne Leuchte zeigt den Ladestand des Akkus an.
Erinnert an die guten alten Ladebalken: Eine fließende grüne Leuchte zeigt den Ladestand des Akkus an. Quelle: Volkswagen
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Wolfsburg

Die Zündung wird betätigt, der Motor fängt an zu vibrieren, röhrt leicht auf: Diese typischen Signale für die Fahrbereitschaft eines Verbrenners, fehlen bei einem Elektro-Auto. Mit Umlegen des kleinen Hebels sind die ID-Modelle von Volkswagen im Prinzip sogleich startbereit und rollen beim Loslassen der Bremse unverzüglich los. Das ist ungewohnt. Volkswagen hat sich deswegen für seine ID-Modelle eine alternative Art der Kommunikation zwischen Auto und Fahrer ausgedacht: Das ID.Light.

Das Prinzip ist dabei nicht gänzlich neu. Immer mehr digitale Alltagsassistenten – der bekannteste hört auf den Namen „Alexa“ – kommunizieren nicht nur per Sprachsteuerung, sondern auch per visueller Impulse mit ihren Nutzern. Farbig aufleuchtende Ringe oder Bänder signalisieren dann die Betriebsbereitschaft.

Signale befinden sich direkt im peripheren Sichtfeld

Volkswagen hat dieses Prinzip auf seine ID-Modelle übertragen. Das ID.Light, ein Lichtband aus 54 mehrfarbigen LED-Leuchten, ist unmittelbar unter der Windschutzscheibe und damit direkt im peripheren Sichtfeld des Fahrers platziert worden und soll diesen mit intuitiv verständlichen Signalen aus verschiedenen Farben und Mustern unterstützen. „Wichtig war es, eine minimalistische, aber besondere Interaktion zu schaffen, die sowohl leicht verständlich als auch emotional ist“, erklärt Mathias Kuhn, Leiter des User Interface Design bei Volkswagen in einem Beitrag im Volkswagen Newsroom.

Ich bin fahrbereit: Mit einer weiß-blauen Animation gibt der ID dem Fahrer das Startsignal. Quelle: Volkswagen

Dieses Zusammenspiel zwischen Mensch und „Maschine“ beginnt dabei, sobald sich der Fahrer in seinen ID setzt. Eine „Willkommens“-Animation in Weiß und Blau leuchtet auf und lässt den Nutzer wissen, dass der Wagen betriebsbereit ist. Eine Umkehrung dieser Farben wird angezeigt, wenn der Fahrer das Fahrzeug wieder verlässt.

Intuitive Symbolik

Auch das bordeigene Navigationssystem wird durch das ID.Light sinnvoll unterstützt. Eine fließende, nach links verlaufende Linie zeigt dem Fahrer leicht verständlich an, dass es nun an der Zeit ist, in diese Richtung abzubiegen. Der Vorteil liegt auf der Hand: das Gehirn des Fahrers bekommt bei der Verarbeitung der sprachlichen Information Hilfestellung, der Blick des Fahrers muss nicht von der Straße weg auf den Bildschirm gelenkt werden.

Sanft grün pulsiert das Lichtband, wenn der Fahrer einen Anruf auf sein mit dem Fahrzeug verknüpften Mobiltelefon erhält. Dramatisch rot und damit unübersehbar hingegen blitzt es auf, wenn eine Notbremsung ansteht.

Funktion ist beliebig erweiterbar

Als mehr als nette Features sind die weiteren Funktionen des ID.Light einzuordnen. So reagiert das Lichtband mit einem weißen Aufleuchten auf die Aktivierung der Sprachsteuerung. Die Position des Impulses ist dabei davon abhängig, ob der Fahrer oder der Beifahrer mit dem Fahrzeug gesprochen haben. Der Ladevorgang des E-Autos wird durch einen grünen Statusbalken angezeigt, der den Fahrer einfach und klar über den Ladezustand seines Fahrzeugs auf dem Laufenden hält.

Weitere Funktionen sind denkbar. Auf Basis des Kundenfeedbacks hat Volkswagen durchaus vor, das ID.Light weiterzuentwickeln. Über die mittlerweile angelaufenen regelmäßigen Over-the-air-Updates ist das zudem einfach und schnell auch für die bereits ausgelieferten Modelle möglich.

Von Steffen Schmidt