Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Volkswagen Nino Möhwald liebt seinen schicken Scirocco
Nachrichten Volkswagen Nino Möhwald liebt seinen schicken Scirocco
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:25 20.05.2018
Sportliches Leichtgewicht: Nino Möhwald mit seinem 1991er-Scirocco GT II, der sportlich-tief auf der Straße liegt.
Sportliches Leichtgewicht: Nino Möhwald mit seinem 1991er-Scirocco GT II, der sportlich-tief auf der Straße liegt. Quelle: Roland Hermstein
Anzeige
Wolfsburg/Wesendorf

Vom Scirocco II wurden zwischen 1981 und 1992 fast 300.000 Stück gebaut. Viele sieht man leider nicht mehr auf den Straßen rund um die VW-Stadt. Umso bemerkenswerter, dass sich in Wesendorf eine Gemeinde von Scirocco-Freunden trifft, die das schicke Sportcoupé am Leben erhalten. Einer von ihnen ist Nino Möhwald: Der 19-Jährige fährt und liebt seinen 1991-er Scirocco GT II.

Foto-Shooting an der VW-Arena: In Wesendorf hat sich eine Gemeinde von Scirocco-FAns gebildet. Quelle: Roland Hermstein

“Der Scirocco wurde mir von meinem Vater quasi in die Wiege gelegt“, berichtet der Nordheimer lachend. „Er schwärmt seit Jahren von diesem Auto.“ Also wurde der Sohn neugierig – und fand Anfang 2017 tatsächlich einen grünen GT II, der innerhalb einer Familie vom Opa bis zum Enkel weitergereicht wurde. Sehr guter Originalzustand. 111.000 Kilometer. Nino Möhwald griff zu. „Ein tolles Auto“. Im ersten Jahr fuhr er den „Rocco“ rund 10.000 Kilometer. Er verbaute ein Gewindefahrwerk und einen Sportauspuff von Friedrich Sportfahrzeug, die Avus-Felgen (14 Zoll) sind Original. „Allerdings ist das Sportfahrwerk bretthart“, schmunzelt Möhwald. „Deswegen möchte ich auch ein Luftfahrwerk einbauen.“ Mit 95 PS ist der Sportler keineswegs untermotorisiert: „Er wiegt ja nur 950 Kilo“. berichtet Möhwald. Und das lässt er beim Ampelsprint die Treiber von PS-stärkeren Fahrzeugen gnadenlos spüren. Er ist begeistert von seinem Scirocco. Die Begeisterung seines Vaters für das VW-Sportcoupe hingegen hat deutlich nachgelassen: „Er liegt einfach zu sportlich-tief auf der Straße“, lächelt Nino Möhwald. Für ihn selbst kann es gar nicht tief genug sein.

Von Carsten Bischof