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Volkswagen Witzig oder peinlich? Moia startet neue Werbekampagne
Nachrichten Volkswagen Witzig oder peinlich? Moia startet neue Werbekampagne
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13:39 17.10.2018
Gegen die „Stadtverschwendung“: Moia macht auf die Nachteile des Alleinfahrens aufmerksam. Quelle: Moia
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Berlin

Die VW-Tochter Moia, bei der die Mobilitätsdienstleistungen des Volkswagen-Konzerns zusammengefasst sind, schickte einen Tag lang einen „Sitzriesen“, der alle fünf Autositze eines Cabrios ausfüllte, durch Hannover, wo Moia seit August aktiv ist. Eindrücke und Reaktionen des Tages wurden in einem Video zusammengefasst, das online zu sehen ist:

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Trotz zunehmenden Verkehrs und Staus in den Städten sei die überwiegende Zahl der Autos nur mit einer Person besetzt, erläutert Moia zum Hintergrund. Die VW-Tochter untermauert dies mit einer repräsentativen Ipsos-Umfrage, wonach 90 Prozent der Berufstätigen in Deutschland alleine mit dem eigenen Auto pendelten.

Effizientere Nutzung der Ressourcen

„Die Städte kämpfen mit wachsenden Verkehrsproblemen: lähmende Staus, zu wenig Parkraum, Abgase und drohende Fahrverbote“, sagt Moia-Chef Ole Harms. Das Ridesharing-Unternehmen, das seit gut einem Jahr mit einer Flotte von T6-Bullis in Hannover unterwegs ist, wolle mit seinem Sammeltaxi-Angebot zu einer effizienteren Nutzung der Ressourcen beitragen.

Für 2019 steht der Ridesharing-Dienst in Hamburg in den Startlöchern: Moia hat in der Hansestadt für zunächst 500 vollelektrische Moia-Fahrzeuge die Betriebsgenehmigung erhalten. Ab 2020 plant die VW-Tochter die Flotte auf 1000 Fahrzeuge zu erweitern.

Moia-Fahrer äußert Kritik

Zuletzt äußerte ein Moia-Fahrer Kritik an den Arbeitsbedingungen bei der VW-Tochter. Auch bei Taxiunternehmern gibt es Widerstand gegen das Ridesharing-Unternehmen.

Lesen Sie auch: Moia-Chef im Interview: „Wir wollen keine Taxis ersetzen“

Von der Redaktion