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Volkswagen „Besorgniserregende Phase“: Volkswagen reaktiviert Impfzentrum im Hafen 1
Nachrichten Volkswagen

Impfen gegen Corona: Volkswagen erhöht Impfkapazitäten

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16:22 18.11.2021
Bald wieder im Einsatz: das Impfzentrum im Hafen1. VW will die Impfkapazitäten deutlich erhöhen, um die vierte Welle zu brechen.
Bald wieder im Einsatz: das Impfzentrum im Hafen1. VW will die Impfkapazitäten deutlich erhöhen, um die vierte Welle zu brechen. Quelle: Roland Hermstein/dpa/WAZ-Montage
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Wolfsburg

Obwohl die Zahlen innerhalb der VW-Werke besser aussehen, bereiten die vielen Neuinfektionen und Rekord-Inzidenzen dem Unternehmen scheinbar große Sorgen. Neben der Ausweitung des Home-Office-Gebots setzt Volkswagen bei der Pandemiebekämpfung voll auf das Impfen. Dafür erhöht Volkswagen nun erneut die Impfkapazitäten.

In einer Mitteilung spricht Volkswagen von einer „aktuell besorgniserregenden Phase der Covid-19-Pandemie in Deutschland“. Laut Volkswagen-Personalvorstand Gunnar Kilian seien deswegen jetzt räumliche Distanz, Impfen und Testungen von elementarer Bedeutung für den Schutz vor Corona. „Deshalb haben wir uns bei Volkswagen dazu entschlossen, ab kommenden Montag die mobile Arbeit maximal auszuweiten. Zudem appellieren wir an alle Beschäftigten, intensiv von den Covid-19-Selbsttests Gebrauch zu machen, die wir weiterhin zur Verfügung stellen“, so der Personalvorstand.

Booster-Impfungen ab Ende November

Zudem bietet Volkswagen den Beschäftigten heute bereits an allen Volkswagen Standorten weiter unverändert die Möglichkeit an, sich gegen das Covid-19-Virus impfen zu lassen. „Um darüber hinaus möglichst vielen Menschen Impfungen zu ermöglichen, fahren wir ab Ende November die Impfkapazitäten in unseren Volkswagen-Impfzentren weiter nach oben. Zunächst werden wir hier allen Volkswagen Beschäftigten insbesondere auch ’Booster’-Impfungen anbieten können“, so Kilian.

Ging mit gutem Beispiel voran: Personalvorstand Gunnar Kilian mit dem Chef des Gesundheitswesens, Dr. Lars Nachbar. Quelle: Volkswagen

Die Kapazitäten und die entsprechende Infrastruktur wird dafür jetzt vorbereitet. In wenigen Wochen soll es dem Unternehmen möglich sein, rund 10.000 Menschen pro Woche an den westdeutschen Standorten zu impfen. Bei steigender Nachfrage könne diese Kapazität laut Volkswagen sogar noch weiter erhöht werden.

In Sachsen ist der Impfstoff schon da

Paradebeispiel dafür ist das Impfzentrum im Hafen 1 im Wolfsburger Stammwerk, dass erst im Spätsommer geschlossen wurde und nun wieder reaktiviert werden soll. „Allein dort können wir im Fall einer sehr hohen Frequentierung und bei entsprechender Personalzuführung dann sogar rund 15 000 Menschen pro Woche in unserem impfen. Mit dieser erneuten Ausweitung unserer Impfkapazitäten wollen wir weiter unserer sozialen Verantwortung gerecht werden und mit dazu beitragen, die Pandemie überwinden zu können“, so Kilian.

Bei VW Sachsen ist man da sogar schon weiter. In dem Bundesland liegen die Inzidenzen sogar noch um einiges höher als in Niedersachsen. Zudem ist dort die Impfquote um dramatisch kleiner. Im Werk Zwickau startet Volkswagen deswegen sogar schon am Montag, 22. November, mit den Booster-Impfungen der insgesamt 11 000 Mitarbeiter. Die Werke in Dresden und Chemnitz sollen nur einige Tage später folgen. Der Impfstoff ist laut eines Sprechers von VW Sachsen bereits am Donnerstag eingetroffen.

Von Steffen Schmidt

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