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Volkswagen Ermittlungen nach Verkauf von Vorserienautos bei Volkswagen
Nachrichten Volkswagen Ermittlungen nach Verkauf von Vorserienautos bei Volkswagen
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15:58 08.08.2019
VW-Werk in Wolfsburg: Neues Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Braunschweig. Quelle: dpa
Braunschweig

Wegen fehlerhafter Dokumente zurückgerufene Vorserienfahrzeuge von Volkswagen beschäftigen die Staatsanwaltschaft in Braunschweig. Es gebe ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt aufgrund eines Anfangsverdachts auf Betrug, sagte Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe am Donnerstag.

VW hatte rund 4000 Autos zurückgerufen

Ende vergangenen Jahres hatte das Kraftfahrtbundesamt (KBA) mitgeteilt, dass VW rund 4000 Autos wegen fehlerhafter Dokumente zurückrufe. Die Aktion werde überwacht, da ein ernstes Risiko nicht ausgeschlossen werden könne, hieß es damals aus der Flensburger Behörde.

„Wir sind informiert, dass sich die Staatsanwaltschaft Braunschweig mit den Sachverhalten befasst“, sagte ein VW-Sprecher am Donnerstag.

VW sprach von fehlerhaften Dokumenten

Früheren Unternehmensangaben zufolge handelt es sich zumeist um sogenannte Vorserienfahrzeuge, die zu Testzwecken gebaut werden. Zur Begründung des Rückrufs hatte ein VW-Sprecher im Dezember gesagt: „Es wurde versäumt, zu dokumentieren, was an den betroffenen Fahrzeugen nicht seriengemäß ist.“ Eine interne Überprüfung habe ergeben, dass zwischen 2006 und 2018 weltweit etwa 6700 Fahrzeuge in einem Bauzustand vermarktet worden sein könnten, der nicht dem serienmäßigen Bauzustand entspreche.

Von dpa/der Redaktion