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Volkswagen E-Scooter und Moia-Shuttle: Autostadt zeigt Zukunfts-Mobilität
Nachrichten Volkswagen E-Scooter und Moia-Shuttle: Autostadt zeigt Zukunfts-Mobilität
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20:00 24.07.2019
Testparcours für E-Scooter: Die Besucher der Autostadt können unter anderem den Seat eXS Kickscooter ausprobieren. Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

Ob Elektro-Shuttlebus, E-Scooter oder selbstfahrendes Auto – neue Formen der Mobilität stellt die Autostadt im Rahmen des diesjährigen Sommerfestivals vor. An mehreren Stationen des Themenparks können die Besucher neue Mobilitätskonzepte ausprobieren und sich über Zukunftstrends aus dem Volkswagen-Konzern informieren.

Fahrt im Elektro-Shuttle von Moia

Die gold-schwarzen Elektrobusse des VW-Mobilitätsdienstleisters Moia sind bislang nur in Hamburg unterwegs. In der Autostadt können sich die Gäste in einem Moia-Kleinbus vom Parkplatz an den Autotürmen direkt zum Eingang am Mittellandkanal shutteln lassen. Im Normalbetrieb wird das VW-Sammeltaxi über eine App gebucht. Auf dem Weg zum Ziel ermitteln Algorithmen, welche weiteren Fahrgäste auf der Route eingesammelt werden können. „Viele Leute staunen und gucken neugierig. Die meisten denken gar nicht, dass es ein Elektrofahrzeug ist“, sagt Thomas Kipry, einer der Moia-Fahrer in der Autostadt. Im Gegensatz zu normalen Taxis kennen sich die Fahrgäste in einem Moia-Shuttle nicht – deshalb sorgen verlängerte Kopfstützen für mehr Privatsphäre. Außerdem gibt es an Bord kostenloses WLAN und USB-Steckdosen.

Hier ein Video von den Angeboten in der Autostadt:

Auch elektrische Leichtfahrzeuge sollen den Verkehr in Städten verändern. Auf einem Testparcours können die Besucher der Autostadt mit einem E-Tretroller von Seat oder einem E-Scooter von Audi einige Runden drehen. Die Fahrzeuge sind auf eine Geschwindigkeit von 20 km/h gedrosselt. Während der Seat eXS Kickscooter bereits in Serie gebaut wird, handelt es sich beim Audi Umo noch um einen Prototypen, der dem Fahrer auch etwas mehr Geschick abverlangt. „Das Audi-Modell steuert man mit dem Gleichgewicht wie auf einem Skateboard. Und er beschleunigt auch schneller“, erklärt eine Mitarbeiterin. Für jüngere Kinder gibt es einen Kids-Parcours mit E-Skateboards, Hoverboards und Mini-Segways.

Wer ein Elektroauto selbst fahren möchte, ist zu einer Probefahrt im ersten vollelektrischen SUV von Audi eingeladen. Eine Flotte von zehn Audi e-tron steht für Erkundungstouren bereit. Im Volkswagen-Pavillon wird außerdem ein getarnter Prototyp des VW ID.3 gezeigt.

Hier gibt es eine Galerie mit Bildern aus der Autostadt:

Auch die Ausstellung „Creating New Mobility“ im ZeitHaus informiert über Mobilitätslösungen für die Zukunft. Beim eGon, dem Schnittmodell eines e-Golf, wurde die gesamte Elektronik und Verkabelung freigelegt, um einen Einblick in die komplexe Technologie eines Elektroautos zu ermöglichen. Unter dem Stichwort Mikromobilität fasst VW einige Transportmittel für den letzten Kilometer zusammen – die Designstudien Cityskater und Streetmate, den Prototypen Bike.e und das Konzeptmodell eines Elektrolastenrads Cargo e-Bike. Noch bis Anfang August ist der VW-Elektrobus I.D. Buzz im ZeitHaus ausgestellt, er wird anschließend vom Secdric Nightlife abgelöst – ein selbstfahrendes Auto für jugendliche Nachtschwärmer, das mit einer Karaoke-Anlage schon auf dem Weg in den Club für Partyatmosphäre sorgen soll.

Ein Porsche aus über 350.000 Lego-Bausteinen

Das erste Konzeptfahrzeug aus der Sedric-Modellfamilie ist schon jetzt auf der Piazza ausgestellt, zusammen mit dem Laderoboter CarLa der Firma Kuka. Nur wenige Meter entfernt zieht ein besonderer Porsche 911 RSR die Blicke auf sich – halb echter Sportwagen, halb Lego-Modell aus über 350.000 Bausteinen. „Am meisten interessieren sich die Kinder dafür und dann wieder die Leute ab 60 oder 70 Jahre“, hat Mitarbeiterin Charlotte Windolf beobachtet. Die Kinder können bei einem Modellbau-Workshop auch ihren eigenen Rennwagen aus Lego bauen.

Das Sommerfestival der Autostadt läuft noch bis einschließlich Sonntag, 1. September.

Von Florian Heintz

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