Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Volkswagen Dickes Plus: VW liefert weltweit 10 Prozent mehr Autos aus
Nachrichten Volkswagen Dickes Plus: VW liefert weltweit 10 Prozent mehr Autos aus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:34 10.10.2019
Autoterminal am VW-Werk Emden: Volkswagen lieferte im September 2019 weltweit 533.700 Fahrzeuge aus. Quelle: dpa
Wolfsburg

Die Marke Volkswagen hat im September mit weltweit 533.700 Fahrzeugauslieferungen ein Auslieferungsplus von 10 Prozent erzielt. In einem insgesamt rückläufigen Weltmarkt gewann VW Marktanteile hinzu. Die stärksten Zuwächse verzeichnete die Marke in Europa (+45,4 Prozent) und hier vor allem in Deutschland (+73,9 Prozent). Dies führt Volkswagen auf die Rückgänge bei den Auslieferungen im September 2018 zurück, als mit dem Start der Umstellung auf das neue WLTP-Typgenehmigungsverfahren „die Fahrzeugverfügbarkeit stark beeinträchtigt war“.

In den USA und in China schaffte es Volkswagen, in rückläufigen Gesamtmärkten seinen Marktanteil stabil zu halten oder weiter auszubauen – wie auch in Südamerika. Hier bleibt Brasilien unverändert die stärkste Wachstumsmaschine bei den Auslieferungen (+16,0 Prozent). VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann betonte: „Wie erwartet kam nach dem WLTP-bedingten Einbruch bei den Auslieferungszahlen im September 2018 in Europa nun die Wende. Auch weil wir auf die aktuell laufende zweite WLTP-Stufe deutlich besser vorbereitet sind.“

Gute Zahlen in Europa

Die verschiedenen Märkte im Einzelnen: Volkswagen hat in Europa im September 132.300 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert – ein Plus von 45,4 Prozentim Vergleich zum September 2018. Hintergrund: Vor einem Jahr hatte VW Probleme mit dem neuen WLTP-Typgenehmigungsverfahren und konnte einige Modelle nicht ausliefern. Trotzdem wuchs der VW-Absatz stärker als der Gesamtmarkt, der in diesem Zeitraum um 11,7 Prozent zulegte.

In Westeuropa verzeichnete die Marke ein Auslieferungsplus von 50,7 Prozent auf 110.100 Fahrzeuge. In Deutschland mit 40.600 Fahrzeugauslieferungen ein Plus von 73,9 Prozent. In der Region Zentral- und Osteuropa lieferte VW im Berichtsmonat 22.200 Fahrzeuge aus, 23,7 Prozent mehr als im September 2018.

Minus in Nordamerika

Die Entwicklung in der Region Nordamerika verlief im September gegenläufig. Hier lieferte Volkswagen 43.300 Fahrzeuge aus, 11,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, und entwickelte sich damit fast wie der Gesamtmarkt. Gleiches war in den USA zu beobachten, wo die Marke 26.900 Fahrzeuge an ihre Kunden übergab, 11,8 Prozent weniger als im September 2018. Die Erklärung von Volkswagen: Der Monat habe zwei Verkaufstage weniger als im Vorjahr gehabt, außerdem stehe der Passat-Modellwechsel an. Und: SUV machen weiterhin mehr als die Hälfte aller Fahrzeugauslieferungen aus.

Erfreulich blieb die Lage in Südamerika: Hier erzielte die Marke in einem rückläufigen Gesamtmarkt mit 42.900 Fahrzeugauslieferungen ein Plus von 10,9 Prozent. Auch in Brasilien blieb die Marke weiter im Aufwind: Volkswagen übergab 33.600 Fahrzeuge an seine Kunden, 16,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In Argentinien schaffte es Volkswagen, trotz eines Auslieferungsrückgangs von 21,9 Prozent auf 4.800 Fahrzeuge, Marktanteile zu gewinnen.

China schrumpft weiter

Auch in der Region Asien-Pazifik wuchs VW bei den Fahrzeugauslieferungen gegen einen rückläufigen Gesamtmarkt. Die Marke übergab 300.700 Fahrzeuge an ihre Kunden, das waren 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr. In China schrumpfte der Gesamtmarkt erneut. Volkswagen lieferte hier hingegen mit 287.000 Einheiten 3,3 Prozent mehr Fahrzeuge aus als im Vorjahresmonat und baute damit seinen Marktanteil weiter aus.

Von der Redaktion

Die Autostadt hat neue Attraktionen. Drei echte Hingucker stehen für virtuelle Rennrunden bereit: Es sind der Volkswagen ID.R, der Golf GTI TCR in der Rennversion sowie der Porsche 911 GT3 R.

10.10.2019

Gebäudereiniger kämpfen deutschlandweit mit Warnstreiks für bessere Arbeitsbedingungen. Am Donnerstag legen sie bei VW in Wolfsburg ihre Arbeit nieder.

10.10.2019

Diese Urteile könnten Signalwirkung haben: Volkswagen musste im Diesel-Skandal zwei herbe Niederlagen vor Oberlandesgerichten hinnehmen. Es ging um Schadensersatz und die Verjährungsfrist.

09.10.2019