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Volkswagen Corona-Krise drückt VW-Verkäufe im ersten Quartal um fast ein Viertel
Nachrichten Volkswagen Corona-Krise drückt VW-Verkäufe im ersten Quartal um fast ein Viertel
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11:12 17.04.2020
Volkswagen: Die Corona-Krise führte zu einem massiven Einbruch der Autoverkäufe.
Volkswagen: Die Corona-Krise führte zu einem massiven Einbruch der Autoverkäufe. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
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Wolfsburg

Die schwindende Autonachfrage und die massiven Produktionsengpässe in der Corona-Krise haben das Geschäft des VW-Konzerns im ersten Quartal schwer getroffen. Der größte Hersteller der Welt meldete am Freitag für den Zeitraum einen Rückgang der Auslieferungen im Vorjahresvergleich um 23 Prozent auf gut zwei Millionen Fahrzeuge. Wie Volkswagen in Wolfsburg mitteilte, ging es vor allem im März deutlich abwärts - in dem Monat wurden die Konzernmarken 37,6 Prozent weniger neue Wagen los als im März 2019.

Ab der kommenden Woche wird die Produktion hochgefahren

VW hatte wie viele andere Hersteller den Betrieb in Werken und Autohäusern wegen Ansteckungsrisiken und fehlenden Nachschubs durch unterbrochene Lieferketten einstellen müssen. Hinzu kam eine starke Abnahme der Nachfrage. Ab der kommenden Woche soll die Produktion mit neuen Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter schrittweise hochgefahren werden. In China sind fast alle Fabriken schon wieder am Netz.

Auch finanziell bekommt die VW-Gruppe die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu spüren. Laut vorläufigen Zahlen sank der Umsatz im ersten Quartal verglichen mit dem Vorjahr um 5 auf 55 Milliarden Euro, das Betriebsergebnis sackte von 3,9 auf 0,9 Milliarden Euro ab. Eine Prognose für den weiteren Verlauf 2020 traut sich VW nicht mehr zu.

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Von dpa/der WAZ-Redaktion