Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Volkswagen Ausstellung im Automuseum zeigt Zeichnungen von Porsche-Konstruktionen
Nachrichten Volkswagen

Ausstellung im Automuseum zeigt Zeichnungen von Porsche-Konstruktionen

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:00 04.12.2021
Zeichner Wolfgang Franke vor einem seiner Werke: Die Zeichnungen zeigen Konstruktionen Ferdinand Porsches.
Zeichner Wolfgang Franke vor einem seiner Werke: Die Zeichnungen zeigen Konstruktionen Ferdinand Porsches. Quelle: Volkswagen
Anzeige
Wolfsburg

Ab sofort ist die neue Kunstschau „Automobile Geschichte und klassisches Handwerk. Technik künstlerisch umgesetzt“ im Rahmen der Reihe „MobilArt“ im AutoMuseum Volkswagen zu besichtigen. Eröffnet wurde die Ausstellung durch den Zeichner der Grafiken, Wolfgang Franke. Sie zeigt rund 20 technisch detailgetreue Werke automobiler Konstruktionen Ferdinand Porsches aus der Frühzeit seines Schaffens - beginnend mit dem Lohner Porsche von 1901 über Austro Daimler bis hin zum Volkswagen Käfer. Die Schau ist bis zum 24. April zu sehen.

Ferdinand Porsche und seine Leistung hinsichtlich der technisch-innovativen Konstruktion von Automobilen haben es Franke besonders angetan. So präsentiert die Ausstellung, bestehend aus rund 20 Grafiken, Klassiker aus der Frühzeit des Schaffens Porsche wie den Lohner Porsche, das erste Hybrid-Fahrzeug weltweit.

Dreidimensionale Röntgenansichten

Stark vertreten sind interessante technische Meilensteine Porsches während seiner langjährigen Zeit bei Austro Daimler wie zum Beispiel dem Kaiserwagen. Über Stationen bei Mercedes und der AutoUnion, hier entwickelte Porsche unter anderem den Grand-Prix-Rennwagen, mündete sein Schaffen im eigenen Stuttgarter Büro und in der Konstruktion des Volkswagen Käfer.

Franke erlernte das Handwerk des Technischen Zeichners und entwarf zunächst Waggons für die Bahn. In den 1970er Jahren machte er sich als Industriegrafiker selbstständig und setzte seinen Schwerpunkt im Zeichnen von Oldtimern. Das Besondere an seinen Arbeiten sind die dreidimensionalen Röntgenansichten, die sich auch in den Werken der Schau widerspiegeln. Rund 400 Stunden zeichnerischen Könnens, das er sich selbst beigebracht hat, investierte er in jedes ausgestellte Bild. Herausfordernd war vor allem, dass Franke nicht immer auf Konstruktionspläne oder vollständig erhaltene Wagen zurückgreifen konnte, sondern für seine Illustrationen vieles interpretieren und berechnen musste.

Von der Redaktion