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Trösten und Mut machen am Nachbarschaftstag in Salzgitter

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17:48 26.05.2021
Die beiden Stadtteilmütter Gülcan Dia und Zeliha Cardak Corona verteilen die Grußkaten in der Nachbarschaft rund um den Kurt- Schumacher-Ring.
Die beiden Stadtteilmütter Gülcan Dia und Zeliha Cardak Corona verteilen die Grußkaten in der Nachbarschaft rund um den Kurt- Schumacher-Ring. Quelle: Privat
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Salzgitter

Am vierten „Tag der Nachbarn“, den die Stiftung nebenan.de aus Berlin jährlich zur Stärkung des gesellschaftlichen Miteinanders bundesweit ausrichtet, beteiligen sich der AWiSTA und der Treffpunkt Ü24 mit einer eigenen Aktion am Fredenberg und im Suthwiesenviertel. „Es ist gerade im Moment so überaus wichtig, spürbare und sehbare Zeichen zu setzen für mehr Gemeinschaft“, so AWiSTA-Leiterin Birgit Hynek. „Trösten, Mut machen, Unterstützung anbieten, einfach nur da sein“, lautet die Botschaft.

Gerade in den Monaten, in denen alle Distanz wahren und Kontakte vermeiden mussten, sei klar geworden, wie gut es tut, wenn Menschen im Falle einer Quarantäne einspringen ohne viel zu fragen. Ob es Einkäufe sind, ein offenes Ohr am Telefon oder ein paar aufmunternde Worte: die Zeiten des gebotenen Corona-Zwangs-Rückzuges, der Vereinzelung und Vereinsamung lassen sich für Birgit Hynek „in der Gemeinschaft einer gelebten Nachbarschaft viel besser ertragen und durchstehen“.

Und so lautet das Motto der Aktion: „Schön, dass ihr da seid.“ Die beiden Stadtteilzentren AWiSTA und Ü24 in Lebenstedt wollen sich am 28. Mai bei ihren Netzwerkpartnern und Nachbarn vor Ort mit einer Portion löslichen Kaffee und einem Schokoladenherz für die gute Zusammenarbeit und die wechselseitige Unterstützung bedanken. „Die Tasse Kaffee symbolisiert für uns all das, was seit März 2020 nicht mehr gelebt werden kann, und die Hoffnung, dass sich die Nachbarschaft bald wieder im AWiSTA zusammenfinden kann, um Gemeinschaft und Vielfalt zu leben und Begegnungen zu gestalten“, so Birgit Hynek.

Die Aufmerksamkeiten werden am Nachbarschaftstag von den beiden Stadtteilmüttern Gülcan Dia und Zeliha Cardak Corona rund um den Kurt-Schumacher-Ring verteilt. Die Karten werden an der Haustür übergeben oder in die Briefkästen geworfen. Gestaltet worden sind sie in liebevoller Handarbeit von Mitarbeiterinnen und auch Teilnehmenden in den Projekten.

Von Roland Weiterer