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Salzgitter Trickbetrüger ergaunern in Salzgitter erneut Schmuck von Senioren
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Trickbetrüger ergaunern in Salzgitter erneut Schmuck von Senioren 

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13:09 03.08.2020
Achtung Trickbetrüger: Schmuck oder Bargeld sollten niemals an der Haustür vorgezeigt werden. Quelle: Foto: Sebastian Preuß
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Salzgitter

„Vorsicht, Trickdiebe!“, heißt es derzeit wieder in und um Salzgitter. Denn erneut sind dort Betrüger erfolgreich unterwegs. So erbeutete am Mittwoch (30. Juli) ein angeblicher Antiquitätenhändler Schmuckstücke im Wert von 4000 Euro bei einer 76-Jährigen in Salzgitter. In Salzgitter-Bad ging ein 84-jähriger Mann einem angeblichen Flohmarkthändler auf den Leim. Der hatte an dessen Tür geklingelt und vorgetäuscht, Flohmarktartikel und alte Elektrogeräte ankaufen zu wollen und sich auf diesem Weg Zutritt zum Haus verschafft. Als er die Wohnung unter dem Vorwand, Geld aus seinem Fahrzeug zu holen, wieder verließ, hatte er bereits Beute gemacht und in einem unbeobachteten Moment Schmuckstücke im Wert von rund 1000 Euro gestohlen.

Der Täter in Salzgitter soll männlich, deutsch und etwa 30 Jahre alt sein, dunkelbraune bis schwarze Haare haben und mit einem weißen T-Shirt bekleidet gewesen sein. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Salzgitter-Lebenstedt, Telefon 05341/18970, in Verbindung zu setzen. Der Täter in Salzgitter-Bad ist ebenfalls männlich, 1,70 Meter groß, etwa 40 bis 50 Jahre alt und Hochdeutsch sprechend. Bekleidet war er laut Beschreibung mit einem schwarzen Jackett. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Salzgitter-Bad, Telefon 05341/8250, in Verbindung zu setzen.

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Grundsätzlich aber warnt die Polizei davor, fremden Personen persönliche Unterlagen, Geld oder Wertgegenstände an der Haustür zu zeigen oder gar zu übergeben. Vielmehr sollten diese in einem Safe oder Bankschließfach aufbewahrt werden. Darüber hinaus sei es ratsam, sich vor dem Öffnen der Tür über den Türspion, die Gegensprechanlage oder auch Türketten oder das Fenster zu erkundigen, wer der Besucher ist und was sein Anliegen ist. Auch könnten fremde Personen gebeten werden, später wiederzukommen, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Und wer unsicher ist, ob alles mit rechten Dingen zugeht, sollte in jedem Fall die Polizei anrufen.

Von Roland Weiterer