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TV38 darf weiter senden aus Salzgitter und der Region

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07:49 30.03.2021
Drehtermin für TV38: Die Lizenz für den Bürgersender wurde verlängert.
Drehtermin für TV38: Die Lizenz für den Bürgersender wurde verlängert. Quelle: TV38
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Salzgitter

Die Niedersächsische Landesmedienanstalt hat die Sendelizenz für den Bürgersender TV38 um dreieinhalb Jahre verlängert. Das hat sie dem Trägerverein mitgeteilt. Bis zum September 2024 ist damit der Fortbestand gesichert. „Wir freuen uns sehr, hat doch die vor drei Jahren eingeleitete Neuausrichtung unseresBürgerfernsehens mit seiner Sendezentrale in Wolfsburg und seinem Studio in Salzgitter Erfolg gebracht und die nahe Zukunft von TV38 gesichert“, sagt Fred Bärbock, Vorsitzender des Trägervereins. Die Verlängerung der Lizenz sei für alle Haupt- und Ehrenamtlichen ein großer Zwischenschritt auf dem Weg, die TV38-Zukunft nun langfristig, über die jetzt gültige neue Lizenzperiode hinaus festzumachen.

Die NLM-Gremien haben mit der Lizenzverlängerung die Neuausrichtung des Senders bestätigt und die deutlichen Fortschritte vor allem im täglichen Programm, in der öffentlichen Wahrnehmung und bei den Eigen- und Drittmitteln anerkannt. Diese vor allem im vergangenen Jahr trotz Corona erreichten Fortschritte sollen stabil gehalten und weiter ausgebaut werden. „Hierfür sind auch unbedingt neue Beteiligte herzlich willkommen“, so Fred Baerbock. Er hält die Die Möglichkeiten für „schier unerschöpflich“, Fernsehen von Bürgern für Bürger zu machen. Über info@tv38.de ist TV38 auch in diesen besonderen Zeiten jederzeit erreichbar.

Der Bürgerfernsehsender TV38 hat im Juli 1996 als erster von 14 nichtkommerziellen und gemeinnützigen Bürgersendern in Niedersachsen seinen Sendebetrieb aufgenommen und kann Jubiläum feiern. Das Programm von TV38 kann in rund 260.000 Haushalten empfangen werden. Bürgermedien wie TV38 stellen neben öffentlich-rechtlichen Medien und privaten Medien die „Dritte Säule“ des deutschen Mediensystems dar.

Ihr vorrangiger Auftrag ist, allen Bürgern der Senderegion die Möglichkeit zu geben, selbst Medieninhalte zu produzieren und zusenden, gewissermaßen also den medialen Diskurs zu demokratisieren. Dazuvermitteln sie Medienkompetenzen, stellen Produktionstechnologie zur Verfügung undbieten offene Sendeplätze in ihrem Programm – alles kostenfrei für die Nutzenden.Finanziert werden sie überwiegend über den Rundfunkbeitrag, Spenden sowie projektgebundene Fördermittel bspw. von Stiftungen. Werbung und Programmsponsoring sind ihnen untersagt. Ihre redaktionellen Leistungen werden vom Gesetzgeber als Ergänzung, nicht als Konkurrenz zu öffentlich-rechtlicher oder privatwirtschaftlicher redaktioneller Medienberichterstattung betrachtet

Von Roland Weiterer

29.03.2021
29.03.2021