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Start für den großen Kletterspaß in Salzgitter-Osterlinde

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11:36 03.08.2020
Getestet und für gut befunden: Frank Klingebiel ließ es sich nicht nehmen, die Spielgeräte auch selbst auszuprobieren. Quelle: rk
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SZ-Osterlinde

Kletterspaß samt Rutschvergnügen, Turn- und Trainingsübungen sowie Schaukel und Wippen schon für die Kleinsten: Der neue Spielplatz in Salzgitter-Osterlinde ist eröffnet – und er sorgte schon in den ersten Stunden für Begeisterung bei den Kleinen. Diese waren unter den Augen des Oberbürgermeisters Frank Klingebiel sowie Mitgliedern der Fraktionen des Stadtrates Salzgitter, des Ortsrates der Ortschaft Nordwest und der Eltern kaum noch zu halten und hatten die Geräte und Attraktionen, die den Alltag in der Ortschaft bunter und abwechslungsreicher machen sollen, blitzschnell erobert.

Osterlinde wächst – hier leben 39 Kinder, das sind zehn Prozent der Einwohner. Der Spielplatz wurde gebaut, weil er gebraucht wird“, sagt Klingebiel zur Eröffnung. Schließlich sei Osterlinde die einzige Ortschaft in Salzgitter gewesen, die noch keinen eigenen Spielplatz hatte. „Daher bin ich superglücklich, dass wir das Projekt auch trotz der besonderen Bedingungen umgesetzt haben, denn hier werden beim Spielen Kinderträume wahr.“ Umso größer sei daher auch der Dank an alle Beteiligten, die zum Erfolg des Bauprojektes beigetragen haben. „Glückliche Kinder sind in der heutigen Zeit das Wichtigste“, ergänzte Ute Skalik, Ortsbürgermeisterin der Ortschaft Nordwest, in ihrem Grußwort: „Ich wünsche allen Kindern und ihren Eltern viel Spaß auf dem neuen Spielplatz.“

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Und den hatten die Kleinen bereits, bevor sie zum ersten Mal Kletterturm, Wippe und Schaukel erklommen. Denn gemeinsam mit der Osterlinderin Cornelia Klages hatten sie ein eigenes Lied einstudiert, das sie der Runde voller Stolz präsentierten: „In Osterlinde ist ab jetzt ganz schön was los… Auf dieser schönen Wiese, gibt es ab jetzt ein Paradiese“, sangen sie mit Blick auf das rund 900 Quadratmeter große Areal, auf dem neben einer Kleinkinderwippe und einer Doppelreckstange auch ein Spielturm mit Rutsche, eine Doppelschaukel sowie eine Seilbahn zu finden sind. Hinzu kommt ein Sitzbereich, in dem es sich die „großen Besucher“ gemütlich machen können.

Der Bau des Spielplatzes hat rund 80.000 Euro gekostet. Bevor der Startschuss für die Arbeiten fiel, gab es eine Beteiligungsaktion mit den Kindern aus Osterlinde, bei der zunächst eine Prioritätenliste erstellt wurde, für die die Kinder ihre Wünsche äußerten und sich Spielgeräte selbst aussuchen konnten. In einer zweiten Aktion wurde dann über zwei Varianten abgestimmt, in denen die Spielgeräte entsprechend der Prioritätenliste enthalten waren.

Von Roland Weiterer