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Stark im Beruf: Ein Baum für Mutter Erde in Salzgitter

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10:41 11.05.2021
Ein Baum für Mutter Erde: Zeliha Cardak, Sarah Voigt, Emine Yilmaz und Ezgi Köksal-Oybakaz gehören zum Projekt "Stark im Beruf".
Ein Baum für Mutter Erde: Zeliha Cardak, Sarah Voigt, Emine Yilmaz und Ezgi Köksal-Oybakaz gehören zum Projekt "Stark im Beruf". Quelle: AWiSta
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Salzgitter

Statt Blumen gab es in diesem Jahr gleichen einen Baum. Die Teilnehmerinnen am Projekt „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ (SiB), das bei der Arbeiterwohlfahrt im Ü24 (Über den Bülten 24) in Lebenstedt angesiedelt ist, schenkten dem Quartier Suthwiesenstraße einen farbenprächtigen Fächerahorn. Bei guter Pflege kann das Gewächs eine stattliche Höhe von fünf Metern erreichen.

Die Projektverantwortlichen wollten mit dieser Aktion daran erinnern, „dass wir alle auch Mutter Erde einmal bewusst danken sollten für all das, was sie uns schenkt und zur Verfügung stellt“. Mit diesem jungen Ahorn haben sie der Natur symbolisch etwas zurückgegeben, den Kreislauf des Lebens vergegenwärtigt und sich für Nachhaltigkeit stark gemacht.

„Bäume versorgen unseren Planeten Erde und alle Lebewesen darauf mit Sauerstoff und reinigen die Luft. Etwas, was durch die Corona Pandemie noch einmal immens an Bedeutung gewonnen hat“, findet Sarah Voigt, Verwaltungskraft im Projekt SiB. Und Koordinatorin Emine Yilmaz freut sich sehr über die Gelegenheit, einen Baum, auf dem Grundstück hinter der Einrichtung zu pflanzen „ in einer Zeit, die uns alle sehr herausfordert und oft auch überfordert“.

Aus dem Fenster des Schulungsraumes haben die Teilnehmerinnen einen freien Blick und können dem Ahorn beim Wachsen zuschauen. Zudem spiele in den meisten Kulturen der Baum eine wichtige Rolle, so Ü24-Leiterin Birgit Hynek. „Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sich die Anwesenheit von Bäumen positiv auf die physische und psychische Gesundheit von Menschen auswirkt.“ Sie sieht diese Aktion grundsätzlich unter dem Motto der Stadtteiltreffs. „Wir leben Integration und Vielfalt“, so Birgit Hynek, die sich beim Team der TAG Wohnen bedankt, „das uns bei der praktischen Umsetzung tatkräftig unterstützt hat“.

Von Roland Weiterer