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Salzgitter Städtepartnerschaften: Staffelübergabe im Rathaus Salzgitter
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Städtepartnerschaften: Staffelübergabe im Rathaus Salzgitter 

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12:38 04.08.2020
46 Jahre stand Günter Heinisch (rechts) im Dienst der Stadt, jetzt übernimmt Rüdiger Skopek die Aufgaben rund um internationale Beziehungen. Quelle: Rudolf Karliczek
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Salzgitter

46 Jahre war Günter Heinisch bei der Stadt Salzgitter beschäftigt, zehn Jahre davon als Referent für Städtepartnerschaften und internationale Beziehungen – jetzt verabschiedete er sich in den wohlverdienten Ruhestand. Als Nachfolger stellte Oberbürgermeister Frank Klingebiel Rüdiger Skopek vor, der in den vergangenen Jahren bereits einige Austauschfahrten begleitet hatte.

„Im Bereich der Städtepartnerschaften ist Kontinuität wichtig, denn unsere Freunde im In- und Ausland brauchen einen festen Ansprechpartner. Das ist keine typische Verwaltungstätigkeit, sondern man muss sich auf Menschen einlassen können und persönliche Beziehungen aufbauen wollen“, betonte der Oberbürgermeister. Weiter würdigte er Heinischs besonderes Organisations- und Improvisationsgeschick bei der Betreuung von Austauschgruppen aus den Partnerstädten.

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Heinisch hatte 1974 die Ausbildung zum gehobenen Verwaltungsdienst bei der Stadt Salzgitter begonnen und war dann zunächst in der Stadtkasse, später in der Bußgeldstelle und schließlich mehr als 12 Jahre in der Führerscheinstelle tätig, bevor er 1996 in das Büro des Oberbürgermeisters wechselte. Seitdem besuchte er in offizieller Funktion Salzgitters Partnerstädte. „Meine letzte berufliche Station fand ich spannend und wichtig zugleich. Für mich war es ein Traumjob“, resümierte Heinisch und erinnerte sich an zahlreiche Austauschbesuche, bei denen er beispielsweise eine Fußballmannschaft bei sich zu Hause unterbrachte. Auch ein spontaner Auftritt einer finnischen Swing- und Jazzband in der Aula des Gymnasiums Salzgitter-Bad ist ihm in guter Erinnerung geblieben.

In den vergangenen Monaten beschränkte sich der Kontakt mit den fünf Partnerstädten Gotha in Thüringen, Créteil in Frankreich, Imatra in Finnland, Staryj Oskol in Russland und Swindon in Großbritannien bedingt durch die Corona-Pandemie auf den Austausch per Telefon, Video und E-Mail. Doch Anfang des Monats ging es für Heinisch und Skopek zusammen nach Gotha, und auch ein erstes großes Projekt steht für den Heinisch-Nachfolger bereits an: Im kommenden Frühjahr soll es ein Fußballcamp in Salzgitter mit Jugendlichen aus Swindon geben.

Von Roland Weiterer