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Stadt Salzgitter plant neue Grundschule für Lebenstedt

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08:46 24.09.2021
Jetzt muss es schnell gehen: Am Standort der Pestalozzischule will die Stadt bis zum nächsten Sommer eine neue Grundschule errichten.
Jetzt muss es schnell gehen: Am Standort der Pestalozzischule will die Stadt bis zum nächsten Sommer eine neue Grundschule errichten. Quelle: rk
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Salzgitter

Ihren Schulstart hatten sich 51 Lebenstedter ABC-Schützen und deren Familien anders vorgestellt. Sie kamen nur in Gehardshagen unter, müssen nun jeden Morgen pendeln in den Ortsteil. Doch das soll ab Sommer 2022 anders werden. „Die Planungen für den angekündigten neuen Grundschulstandort in Lebenstedt nehmen an Fahrt auf“, kündigt die Stadtverwaltung an.

Oberbürgermeister Frank Klingebiel ist allen Beteiligten, „sehr dankbar, dass die vorübergehende Beschulung der Erstklässler am Standort der Realschule in Gebhardshagen so gut angelaufen ist“. Er wolle sich mich an seine Zusage halten, „dass das keine Dauerlösung sein kann“, so der OB, der sich am 1. September vor Ort in Gebhardshagen selbst ein Bild gemacht hatte.

Frank Klingebiel empfiehlt dem Rat der Stadt am nächsten Mittwoch den Neubau einer temporären Grundschule in Lebenstedt. Diese soll am Standort der abgängigen Förderschule Pestalozzi in Modulbauweise errichtet und zu Beginn des Schuljahres 2022/23 fertig werden. Geplant ist laut Verwaltung ein eigenständiges zweigeschossiges Gebäude mit allen erforderlichen Unterrichts- und Fachräumen sowie Bibliothek, Verwaltungsbereich, Sanitäranlagen und Speiseraum.

Und auch im Außenbereich tut sich etwas: Die neue Grundschule verfügt über eine 2000 Quadratmeter großen Pausenhof, der nach Abriss des alten Komplexes noch erheblich erweitert werden kann. „Temporär und Modulbauweise - diese Beschreibung vermag erst einmal zu irritieren, doch geplant ist eine zeitgemäße, funktionale, aber auch optisch ansprechende Schule, ein Lernort, der den Schulkindern beste Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Grundschulzeit bietet und ihnen Freude bereiten soll“, wirbt Frank Klingebiel für seine Lösung.

Auch wenn die Einschulung für 51 Erstklässler nicht in ihrem Stadtteil Lebenstedt erfolgte, sei der Start in Gebhardshagen doch gelungen gewesen, ergänzt Schuldezernent Dr. Dirk Härdrich. „Wir haben in kurzer Zeit eine gute Lösung gefunden.“ Alles sei reibungslos verlaufen. Falls es etwas nachzusteuern gäbe, würde das erfolgen. Primäres Ziel ist aber der Neubau in Lebenstedt.

Von Roland Weiterer