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Salzgitter Salzgitters WEVG fasst die Tarife zum Jahreswechsel nicht an
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Salzgitters WEVG fasst die Tarife zum Jahreswechsel nicht an

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14:40 25.11.2020
Die Energiepreise in Salzgitter bleiben unverändert: die WEVG-Zentrale in Lebenstedt: Quelle: rwe
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Salzgitter

Der lokale Energieversorger WEVG läutete mit einer guten Nachricht die Adventszeit für die Verbraucher in der Stadt ein. „Die Preise für Strom und Erdgas bleiben über die Jahreswende unverändert“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Änderungen gibt es aber schon. So müssen Energielieferanten in Deutschland ab Januar Emissionszertifikate für fossile Energieträger erwerben, dies regelt das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG), so dass klimaschädliche Emissionen in den Bereichen Verkehr und Gebäude künftig ein Preisschild bekommen. Rainer Krause, kaufmännischer Geschäftsführer der WEVG, erklärt dazu: „So entstehen für den Bezug von Erdgas zusätzliche Kosten von 0,46 Cent pro Kilowattstunde, die in die Kalkulation der Energiepreise mit einfließen werden, genau wie beispielsweise Netzentgelte, Steuern und Abgaben.“ Beim Erdgas könne die staatlich vorgegebene CO2-Bepreisung, die ab Januar zum Tragen kommt, zunächst durch leicht verbesserte Bezugskosten und etwas niedrigeren Netzentgelten kompensiert werden.

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„Die leicht höheren Energiebeschaffungskosten beim Strom können durch gering gesunkene Netzentgelte kompensiert werden“, sagt Matthias Giffhorn, Vertriebsleiter der WEVG. Eine Besonderheit gibt es jedoch im Strom: Die bisher in den Kunden-Verbrauchsstellen verbauten konventionellen Stromzähler werden auf der Grundlage des Messstellenbetreibergesetzes kontinuierlich durch moderne Messeinrichtungen bzw. intelligente Messsysteme (iMS) ersetzt. Matthias Giffhorn: „Hierdurch erhöhen sich die Kosten des Messstellenbetriebs, die auch Auswirkungen auf die Grundpreise der WEVG haben.“

Ab 1. Januar 2021 gelten daher separate Grundpreise für die Messung mit konventionellen Wechsel- und Drehstromzählern, für die Messung mit modernen Messeinrichtungen und für die Messung mit intelligenten Messsystemen. „In Abhängigkeit von der in der Kundenanlage installierten Messeinrichtung kommt der für diese Messeinrichtung geltende Grundpreis ab 1. Januar kommenden Jahres zur Anwendung,“ sagt Matthias Giffhorn. „Die Mehrkosten bei der Installation vom Einzeltarifzähler auf eine moderne Messeinrichtung belaufen sich auf 8,61 Euro brutto pro Jahr, bei der Installation vom Doppeltarifzähler auf eine moderne Messeinrichtung auf 1,64 EUR brutto pro Jahr.“ Die Grundpreise für konventionelle Stromzähler bleiben unverändert.

In den beiden WEVG-Kundenzentren in Lebenstedt und SZ-Bad können sich die Kunden zu den aufgrund der COVID19-Pandemie veränderten Öffnungszeiten beraten lassen. Dort gibt es auch Tipps für die richtigen Energieprodukte. Nach wie vor bietet die WEVG ihren Kunden verschiedene Förderprogramme an. Eine komplette Übersicht gibt es auf www.wevg.com.

Von Roland Weiterer

25.11.2020