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Salzgitter Salzgitter AG stellt grünem Spitzenpolitiker ihr Salcos-Projekt vor
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Salzgitter AG stellt grünem Spitzenpolitiker ihr Salcos-Projekt vor

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15:18 21.08.2020
"Vielversprechende Ansätze": Dr. Anton Hofreiter, Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Grünen, bei seinem Besuch bei der Salzgitter AG. Quelle: Rudolf Karliczek
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Watenstedt

Das Salcos-Projekt der Salzgitter AG macht weiter von sich reden. Die Idee, eines Tages dank Wasserstoff und grüner Energie nahezu klimaneutral Stahl herstellen zu können, hat sich auch in Berlin herumgesprochen. Jetzt ließ sich Dr. Anton Hofreiter, Vorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen, vor Ort in die Pläne einweihen.

Nur wenige Wochen nach dem Besuch der Bundesbildungsministerin Anja Karliczek führte Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Heinz Jörg Fuhrmann zusammen mit Ulrich Grethe, Geschäftsbereichsleiter Flachstahl, einen weiteren Spitzenpolitiker durch die Produktion und erklärte dem Gast, was es mit dem „Salzgitter Low CO2 Steelmaking“ auf sich hat. Sie stellten ihm auch die ersten konkreten Schritte vor wie den Bau von Windkraftanlagen und Wasserstoff-Elektrolyseuren.

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Anton Hofreiter hatte auf seiner Sommerreise einen Abstecher nach Salzgitter eingeplant und zeigte sich angetan von „vielversprechenden Ansätzen, wie es gelingen kann, den Schalter in Richtung Klimaneutralität umzulegen“. In der Diskussion über die politischen Rahmenbedingungen, damit sich der Umstieg für den Konzern auch bezahlt macht, hätten beide Seiten „eine große Übereinstimmung in vielen Punkten“ ausgemacht.

„Wir Grüne sind der festen Überzeugung, dass der konsequente Einsatz für klimaneutrale Industrieprozesse der einzig gangbare Weg ist, um Wertschöpfung, Wettbewerbsfähigkeit und Standortsicherung zu garantieren. Nur wenn es gelingt, Technologieführer für klimaneutrale Produkte und Prozesse zu werden, hat die Stahlbranche in Deutschland eine Zukunft“, so der Fraktionssprecher der Grünen. Er hält es für wichtig, dass die Stahlindustrie jetzt Verlässlichkeit und klare Zusagen erhalte, dass es sich für sie lohnt, in klimafreundliche Technologien zu investieren.

Von Roland Weiterer