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Neue Farbe für die Tempo-30-Straßen in Salzgitter

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12:55 10.03.2021
In vielen Tempo-30-Straßen in Salzgitter sind die Markierungen nicht mehr so deutlich zu sehen wie im Kieselgrund.
In vielen Tempo-30-Straßen in Salzgitter sind die Markierungen nicht mehr so deutlich zu sehen wie im Kieselgrund. Quelle: rk
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Salzgitter

Die Tempo-30-Straßen bekommen einen neuen Anstrich. Das kündigt die Stadtverwaltung an. In diesem Frühjahr hat der Städtische Regiebetrieb (SRB) den Auftrag, verblasste Markierungen wieder herzustellen. Abhängig vom Wetter sollen die Kollonnen sich auf den Weg machen, die 30er-Schriftzüge auf den Fahrbahnen zu erneuern. Neue Markierungen bei den Straßen, die bereits Tempo-30-Schilder haben, sollen der SRB nur dann vornehmen, „wenn eine besondere Situation dies erfordert“, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus.

Oberbürgermeister Frank Klingebiel hat Mitte 2020 den Städtischen Regiebetrieb (SRB) beauftragt, eine Statistik über alle Tempo-30-Gebiete zu erstellen mit dem Ziel, diese kontinuierlich zu erneuern. Die Tempo 30-Zonen dienen der Verkehrsberuhigung und schützen alle Verkehrsteilnehmer, unabhängig davon, ob diese zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Kraftfahrzeug unterwegs sind. Das funktioniert jedoch nur, wenn diese auch gut zu erkennen sind“, so Frank Klingebiel, der damit den vielfach geäußerten Wunsch aus der Bevölkerung und aus den Ortsräten nach einer Erneuerung der verblassten 30-Markierungen aufgreift.

Nach den Erhebungen des SRB gibt es insgesamt 405 Tempo-30-Straßen im Stadtgebiet. Davon sind 338 mit Zone-30-Schildern versehen und weitere 67 zusätzlich mit einer Markierung auf der Fahrbahn gekennzeichnet. Die weiße Farbe ist auf vielen der betroffenen Straßen allerdings mehr oder weniger abgenutzt und nicht mehr durchgängig sichtbar.

Bei 67 Straßen sind jeweils am Anfang und am Ende zusammen 134 Markierungen notwendig. Die Gesamtkosten für die Wiederherstellung der 30er-Schriftzüge liegen bei rund 21.000 Euro jährlich. Die jeweils betroffene Straße muss für diese Arbeiten vollgesperrt werden. „Dieser Vorgang wiederholt sich alle zwei Jahre, da nach dieser Zeit die Farbmarkierung im Regelfall abgefahren ist“, teilt die Stadtverwaltung mit.

Von Roland Weiterer