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Salzgitter Millionen für die neue Grundschule in Salzgitter-Lebenstedt
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Millionen für die neue Grundschule in Salzgitter-Lebenstedt

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08:39 06.01.2022
Auf dem Schulhof der Pestalozzischule stehen schon die Bauzäune und Schuttcontainer.
Auf dem Schulhof der Pestalozzischule stehen schon die Bauzäune und Schuttcontainer. Quelle: rk
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Salzgitter

Für den Bau der geplanten Grundschule am Standort Pestalozzistraße in Lebenstedt hat das Amt für Regionale Landesentwicklung rund 5,95 Millionen Euro Fördermittelaus dem Integrationsfonds bewilligt. Das teilt die Stadt mit. Oberbürgermeister Frank Klingebiel freut sich über ein „gutes und wichtiges Signal, das uns aus Braunschweig erreicht“. Auch wenn diese Schule aufgrund der vorübergehend gestiegenen Schülerzahl nur temporär in Modulbauweise benötigt werde, plane die Stadt „eine zeitgemäße, funktionale und auch optisch ansprechende Schule“, die ein attraktiver Lernort für die Kinder sein und beste Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Grundschulzeit bieten soll.

Mit der Förderung der Containerschule gehe ein erfolgreiches Jahr der Zusammenarbeit für die Integration in Salzgitter zwischen der Stadt und dem Amt für regionale Landesentwicklung zu Ende, so die Landesbeauftragte Dr. Ulrike Witt. „Mehr als 7,3 Millionen Euro an Landesmitteln für insgesamt neun Vorhaben in 2021 sind eine beachtliche Bilanz dieser Zusammenarbeit, zeigen aber auch, dass diese Unterstützung der herausfordernden Integrationsarbeit hier in Salzgitter nach wie vor eine große Aufgabe darstellt.“

Am 21. Juni 2021 beschloss der Rat der Stadt, am Standort Pestalozzischule bis zum Anfang August 2022 eine neue vierzügige temporäre Grundschule zu errichten. Ein entsprechendes Schulgebäude existiert nicht und muss daher für die Bedarfszeit mit Fertigmodulen errichtet werden, die bei nicht mehr vorliegendem Bedarf wieder abgebaut werden können.

Weitere Details zum Schulneubau hat der Rat in seiner Sitzung am 29. September beschlossen. Die Kosten für den Bau werden bei etwa 6,7 Millionen liegen. Davon übernimmt der Integrationsfond rund 85 Prozent. Die verbleibenden rund 750.000 Euro trägt die Stadt Salzgitter aus Eigenmitteln. Am Standort sollen 51 Kinder unterrichtet werden. Derzeit dient die Realschule in Gebhardshagen als Ausweichquartier.

In diesem Jahr wurden insgesamt neun Projekte in Salzgitter aus Mitteln des Integrationsfonds gefördert. Darunter waren unter anderem die Projekte Streetwork, Kontorsarbeit, Integrationsarbeit bei der AWO und dem SOS-Mütterzentrum, Schulsozialarbeit und Sprachförderung.

Von Roland Weiterer