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Mehr als 300 freie Ausbildungsplätze in der Region Salzgitter

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08:11 22.06.2021
Ausbildung im Metallberuf: Der Verein Partnerschaft für Lehrstellen in Salzgitter hilft Jugendlichen bei der Suche nach einer beruflichen Perspektive.
Ausbildung im Metallberuf: Der Verein Partnerschaft für Lehrstellen in Salzgitter hilft Jugendlichen bei der Suche nach einer beruflichen Perspektive. Quelle: rk
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Salzgitter

Nach den Sommerferien wechseln viele Schulabgänger und Schulabgängerinnen der Region trotz Corona-Pandemie in eine berufliche Perspektive. Dabei half auch der Berufsfindungsplan der Lehrstellenfüchse aus Salzgitter. „Gerade in der aktuellen Zeit der Schulschließungen war das nicht unbedingt zu erwarten“, so Peter Schürmann, Vorsitzender des Vereins Partnerschaft für Lehrstellen. Für die 1044 Ausbildungsplätze in der Region, die den Lehrstellenfüchsen im Januar gemeldet wurden, wurden nach seinen Worten mehr als 700 geeignete Kandidaten gefunden.

Zur Zeit verzeichnet der Verein noch 213 freie Stellen in Braunschweig, 84 in Goslar, 29 in Peine und 17 in Salzgitter. Peter Schürmann ruft die regionalen Betriebe auf, möglichst noch freie Stellen zu melden, „damit kein Jugendlicher zum Pandemie-Verlierer werden muss“. Es gebe es noch viele Schüler, die eine Leerstelle suchen. „Diese Jugendlichen können wir jetzt nicht allein lassen, sie brauchen weiterhin unsere Hilfe und Unterstützung bei der Berufsfindung, Bewerbung und Ausbildungsplatzsuche“, so Peter Schürmann.

Aber auch denen will der Verein helfen, die frustrierende Absagen erhielten,die noch keine Antworten haben, die ihre Hoffnung auf eine Ausbildung fast aufgegeben oder die mit einer Bewerbung noch gar nicht angefangen haben. Unter www.lehrstellenfuchs.de können die Interessenten noch unter mehr als 300 freien Ausbildungsplätze auswählen und Kontakt aufnehmen zu den ehrenamtlichen Mitarbeitern. Per Mail und Telefon erhalten die Jugendlichen unbürokratische Hilfe. „Jeder individuelle Berufswunsch wird aktiv bearbeitet“, verspricht der Verein.

Eine weitere Möglichkeit noch zu einer Berufsperspektive zu kommen, ist der berufliche Zukunftsplan des Vereins, der über ein spezielles Kompetenzfeststellungsverfahren ermittelt wird, um nach ausführlicher Beratung eine berufliche Perspektive zu erarbeiten. Der Verein bietet eine Stelle im Bundesfreiwilligendienst an. „Das Ziel ist, den Jugendlichen Strukturen der Arbeit zu vermitteln und so professionalisiert direkt nach Beendigung des Dienstes in eine Ausbildung zu bringen“, so Peter Schürmann.

Aber auch Erwachsene haben die Möglichkeit zum Bundesfreiwilligendienst, sie können helfen, dass junge Menschen eine Orientierung bekommen. „Unser Angebot ist besonders auch für Alleinerziehende geeignet, auf deren individuelle Zeitbedürfnisse wir gerne eingehen“, ergänzt der Vorsitzende. Er heißt jeden willkommen, der sich ehrenamtlich einbringen möchte, um den Jugendlichen zu helfen, ihre berufliche Orientierung zu optimieren und sie bei der Suche nach geeigneten Ausbildungsplätzen, Studienplätzen oder Alternativen zu unterstützen.

Von Roland Weiterer