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Salzgitter Kein Weihnachtsmarkt, aber etwas Adventsstimmung in Salzgitter
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Kein Weihnachtsmarkt, aber etwas Adventsstimmung in Salzgitter

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11:35 01.12.2020
In Lebenstedt sollen die Verkaufsstände und die Beleuchtung für etwas Weihnachtsstimmung sorgen. Quelle: Stadt SZ
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Salzgitter

Die Corona-Pandemie belastet im hohen Maß die Berufsgruppe der Schausteller und Standbetreiber. Das war nicht nur Thema im unter der Leitung von Stadtrat Jan Bohling geführten Krisenstab Wirtschaft, sondern auch in der Oktober-Ratssitzung. Alle Fraktionen und Oberbürgermeister Frank Klingebiel waren sich einig, dass hier ermöglicht werden sollte, was mit Blick auf die Corona-Verordnung ermöglicht werden kann.

 Oberbürgermeister Frank Klingebiel beauftragte seine Fachleute in der Verwaltung, unter Abwägung aller relevanten Gesichtspunkte die Realisierbarkeit dieser Anträge zu prüfen. „Ich weiß, wie dringend Schausteller und Standbetreiber nach den ausgefallenen oder abgesagten Jahrmärkten und Volksfesten in diesem Jahr auf die Einnahmen des Vorweihnachtsgeschäftes angewiesen sind. Ebenso ist mir bewusst, wie wichtig die Belebung der Innenstädte sowohl für Kundinnen und Kunden als auch für die dort ansässigen Gewerbetreibenden ist. Gleichwohl muss ich die bestehenden Auflagen der Corona-Verordnung des Landes berücksichtigen und deren Umsetzung sicherstellen“, betont Frank Klingebiel zum Thema.

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Das jetzt von der Verwaltung unter Beteiligung der Standbetreiber und der Wirtschafts- und Innovationsförderung Salzgitter (WIS) entwickelte Konzept berücksichtigt diese Gesichtspunkte. Unter Einhaltung möglichst großer Abstände zwischen den Ständen wurde ein Standplan entwickelt, der es ermöglicht, das bis zu acht Stände in der Innenstadt in Lebenstedt ihre Waren anbieten können. Voraussetzung hierfür ist, dass jeder Stand ein eigenes Hygienekonzept aufstellt und umsetzt. Auch für Salzgitter-Bad laufen aktuell Gespräche mit Standbetreibern. Geplant sind dort drei Stände.

Grundsätzlich gilt, dass an keinem dieser Stände Alkohol ausgeschenkt werden darf. Außer kulinarischen Angeboten wie Schmalzkuchen, Crêpes, Kartoffelpuffer, Gegrilltem und Süßwaren wird für die Kleinen Besucherinnen und Besucher auch das beliebte Kinderkarussell seine Runden drehen. Zu beachten bleibt weiterhin, dass durch die bestehende Maskenpflicht in der Innenstadt ein Verzehr der angebotenen Lebensmittel und Süßigkeiten vor Ort nicht möglich sein wird.

 Auf Nachfrage hat die Landesregierung bestätigt, dass der Erwerb von Speisen und Getränken in Bereichen, in denen Maskenpflicht besteht, nicht gleichzeitig auch zum Verzehr berechtigt. Die Standbetreiber haben deshalb angekündigt, ihre Waren „to go“ anzubieten.

Doch nicht nur mit einigen Ständen, sondern auch mit einem stimmungsvollen Beleuchtungskonzept soll es nun weihnachtlich in den Innenstädten anmuten. Die traditionelle Beleuchtung wird in diesem Jahr ergänzt durch große beleuchtete Weihnachtsbäume, zahlreiche glitzernde Sternornamente und Lichterketten.

Nicht zuletzt bringen auch noch von Kindern geschmückte Tannenbäume festliche Atmosphäre in diese besondere Vorweihnachtszeit. Oberbürgermeister Frank Klingebiel: „Ich hoffe, dass wir mit diesen Aktionen ein wenig dazu beitragen, den Gedanken von Weihnachten sozusagen sicht- und spürbar auf die Straße zu bringen. “

Von Roland Weiterer