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Salzgitter KVG nimmt zehn neue Datengeräte in Salzgitter in Betrieb
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KVG nimmt zehn neue Datengeräte in Salzgitter in Betrieb

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08:15 11.05.2021
Ein Dynamischer Fahrgastinformations-Anzeiger, kurz DFI, am Rathaus in Lebenstedt. Über eine Taste lässt sich eine Vorlesefunktion auslösen.
Ein Dynamischer Fahrgastinformations-Anzeiger, kurz DFI, am Rathaus in Lebenstedt. Über eine Taste lässt sich eine Vorlesefunktion auslösen. Quelle: Stadt Salzgitter/Kugellis
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Salzgitter

Ein weiterer wichtiger Meilenstein im Echtzeit-Projekt des Regionalverbandes Großraum Braunschweig ist geschafft. An den Bushaltestellen der Kraftverkehrsgesellschaft (KVG) Braunschweig im Stadtgebiet sind jetzt zehn „Dynamische Fahrgastinformations-Anzeiger“ (DFI) in Betrieb gegangen. Bis Mitte 2022 sollen es mehr als 450 elektronische Tafeln in der gesamten Region sein, davon 33 in Salzgitter.

Oberbürgermeister Frank Klingebiel: „Fahrgäste wollen an der Haltestelle wissen, ob der Bus pünktlich kommt. Diesen Service bieten wir zukünftig nicht nur online, sondern sichtbar bei Ankunft an vielen Haltestellen. Zudem bieten die neuen Anlagen ein weiteres Stück Barrierefreiheit, was mich besonders freut.“ Alle Geräte enthalten eine Vorlesefunktion für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen.

Auch KVG-Geschäftsführer Axel Gierga sieht in den neuen Anzeigen einen wichtigen Faktor für die Servicequalität im ÖPNV: „Ab sofort sehen Fahrgäste nicht nur in der App und in der Fahrplanauskunft, sondern auch direkt vor Ort an Haltestellen, wann die Fahrzeuge der KVG Braunschweig minutengenau ankommen.“

Am Projekt Echtzeit und den damit verbundenen neuen DFI sind zahlreiche kommunale Akteure beteiligt: außer Salzgitter auch die Oberzentren Braunschweig und Wolfsburg sowie weitere Kommunen aus den Landkreisen Wolfenbüttel, Peine, Helmstedt, Gifhorn und Goslar. „Als Koordinator für das regionsweite Projekt freuen wir uns, dass dieser Impuls überall aufgenommen wurde und bis Mitte nächsten Jahres 457 Echtzeitanzeiger in 20 Kommunen der Region in Betrieb genommen werden“, sagt Ralf Sygusch, Verbandsdirektor des Regionalverbandes. Das entspreche einem finanziellen Volumen von 10,4 Millionen Euro. Zu 75 Prozent fördert das Land Niedersachsen dieses Projekt, der Regionalverband übernimmt weitere 12,5 Prozent und damit rund 1,9 Mio. Euro.

„ Verlässliche Fahrgastinformationen tragen in hohem Maße zum Vertrauen in den ÖPNV bei und machen ihn attraktiver. Das ist für unsere heterogene Region mit städtisch und ländlich geprägten Räumen sehr wichtig“, so Ralf Sygusch. Und so geht es: Auf den Bordrechnern der Busse sind die Fahrpläne und damit die Soll-Zeiten hinterlegt. Startet das Fahrzeug seine Tour, meldet der Rechner die aktuelle Position beziehungsweise die Abweichung vom Fahrplan an die Leitstelle. Über eine entsprechende Schnittstelle überträgt diese dann die Daten an die sogenannte Zentrale Datendrehscheibe (ZDD) des Verkehrsverbunds Bremen/Niedersachsen . Von dort laufen sie an den DFI-Server des VBN und anschließend weiter an die Anzeiger in Salzgitter und andernorts.

Von Roland Weiterer