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Johanniter Unfallhilfe testet in Kindergärten in Salzgitter

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10:13 30.03.2021
Corona-Test im Kindergarten: Fatma Akin-Schmidt nimmt bei einer Erzieherin eine Probe aus dem Rachenraum.
Corona-Test im Kindergarten: Fatma Akin-Schmidt nimmt bei einer Erzieherin eine Probe aus dem Rachenraum. Quelle: Schweiger/Johanniter
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Salzgitter

Die Stoppuhren ticken, und das jeweils 15 Minuten lang. Dabei ist der Teststreifen gut sichtbar und sollte möglichst eines nicht offenbaren: einen zweiten Strich. Denn das hieße: positiv, infiziert mit dem Sars-Cov-2-Erreger – dem Corona-Virus. Aber an diesem Vormittag blickt Johanniter-Mitarbeiter Maic Kempe bei jedem Klingeln zuerst auf die kleine Uhr und dann auf den Test und erklärt erleichert: „Negativ!“

Knapp 40 Corona-Tests organisiert Maic Kempe an diesem Tag gemeinsam mit seiner Ehrenamtskollegin Fatma Akin-Schmidt in zwei Lebenstedter Kindergären: Das Personal wird auf das Virus untersucht. In einem Nebenraum in der Johanniter-Kita Helifanten ist die eine kleine „Teststation“ eingerichtet. Ein weiteres Johanniter-Team ist vor Ort in einer Thieder Kindertagesstätte.

Der Kampf gegen das Corona-Virus ist zäh, und regelmäßige Tests gelten als wichtiger Baustein, um der Pandemie Herr zu werden. „Insgesamt machen wir in Kindertagesstätten rund 170 Tests pro Woche und testen zudem unser Rettungsdienst-Personal einmal wöchentlich komplett durch“, berichtet Samantha Brinkwirth, Dienststellenleiterin des Salzgitteraner Johanniter-Ortsverbands.

In Zweier-Teams kommen im Auftrag der Salzgitteraner Kitas zum Einsatz. Um auf die Anfragen verschiedener Träger adäquat reagieren und so viele Mitarbeitende wie möglich testen zu können, hat Samantha Brinkwirth zusätzlich Personal für das Corona-Testverfahren geschult. „Weitere sechs hauptamtliche sowie sieben ehrenamtliche Mitarbeitende können die Testungen nun übernehmen“, sagt Samantha Brinkwirth.

Maic Kempe und Fatma Akin-Schmidt prüfen gekonnt im Akkord. Platz nehmen, Mund auf, Stäbchen bis in den Rachen hinein, warten. Dass der Abstrich nicht mehr durch die Nase, sondern durch den Mund genommen wird, mindert das unangenehme Gefühl für die meisten. „Da sind alle mit zufrieden“, sagt Maic Kempe. Nach den Tests werden die Formulare ordungsgemäß ausgefüllt und an die Kita-Leitungen übergeben. An diesem Tag mit dem guten Gefühl: Es ist alles in Ordnung.

Von Roland Weiterer

30.03.2021
29.03.2021